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30. Januar 2012
"Nur da für die Drecksarbeit"
Interview mit Wolfgang Tritschler, Radsportverband.
RADSPORT (sgm). Seit 15 Jahren arbeitet Wolfgang Tritschler (59) vom RSV Niederhof in der Führung des Radsportbezirks Hochrhein-Wiesental. Seit Herbst 2005 steht er an der Spitze. Matthias Scheibengruber sprach mit ihm (Foto links).
BZ: Wolfgang Tritschler, wieso machten Sie Ihren angekündigten Rückzug nicht wahr?
Tritschler: Weil mich die Kollegen im Bezirksvorstand baten, weiter zu machen. Was mir angesichts der großartigen Mitarbeit dieses Teams nicht schwer fällt.
BZ: Was sind für Sie die Herausforderungen für die nächste Zukunft?
Tritschler: Die Vereine müssen in die Jugendarbeit investieren. Der Radsport muss reagieren: Den Nachwuchs werben und dann auch halten und begeistern. Der Bezirksvorstand hat gute Ideen erarbeitet, die helfen sollen. Das Angebot ist heutzutage enorm für die Kinder.
BZ: Wie stark ist Ihr Ärger, dass der Bezirk nicht über die deutsche Mountainbike-Meisterschaft informiert wurde?
Tritschler: Es braucht für diese deutsche Meisterschaft weder Vereine noch den Bezirk – wir sind da außen vor. Zudem erfahren wir von diesem Termin nur aus der Presse. So hat man das Gefühl, dass das Ehrenamt nicht ernst genommen wird. Wir an der Basis sind nur für die Drecksarbeit da – das kann nicht sein.
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Autor: sgm
