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07. Juli 2012

Blitzerwarner sind verboten

Tabu ist die Technik auch im Navigationssystem.

Einige Hersteller von Navigationsgeräten fürs Auto werben mit eingebauten Blitzerwarnern. Doch Besitzer eines solchen Geräts schalten diese Funktion besser dauerhaft aus. Sonst kann es teuer werden.

"Die Hersteller dürfen zwar einen Blitzerwarner einbauen und bewerben, er darf im Auto aber nicht genutzt werden", erklärt der Verkehrsjurist des ADAC, Markus Schäpe. Denn Geräte, die vor Kontrollen warnen, sind in Deutschland generell verboten. Betriebsbereit bedeutet laut Schäpe, dass der Blitzerwarner im Navi während der Fahrt problemlos eingeschaltet werden kann. "Wie man die Warnfunktion dauerhaft deaktiviert, steht in der Bedienungsanleitung des Geräts oder lässt sich beim Anbieter oder Hersteller erfragen." Wer mit einem betriebsbereiten oder eingeschalteten Blitzerwarner im Auto erwischt wird, muss mit 75 Euro Bußgeld und vier Punkten rechnen. Das gilt auch für alle vergleichbaren Smartphone-Anwendungen, die unterwegs auf Tempomessstellen aufmerksam machen. Spezialgeräte zum Aufspüren von Starenkästen und Radarpistolen darf die Polizei sogar einkassieren und vernichten.

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Erlaubt ist laut ADAC, dass sich Autofahrer gegenseitig per Handzeichen warnen. Tabu ist die Lichthupe. Wer sie nutzt, muss mit zehn  Euro Bußgeld rechnen.

Autor: dpa