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21. Januar 2012

Die Zapfpistole darf nicht locker hängen

Wenn ein Tankkunde eine Zapfpistole nicht ordnungsgemäß zurückhängt und sie deshalb dem nächsten Kunden aufs Auto schlägt, muss der Tankstellenbetreiber für den Schaden nicht aufkommen. Er haftet nur bei eigenem Verschulden. Das zeigt ein Urteil des Landgerichts Limburg. Ein Tankstellenbetreiber müsse alles tun, damit seine Kunden nicht geschädigt werden. Diese Verkehrssicherungspflicht dürfe aber nicht überdehnt werden (Az.: 3 S 159/11). In dem Fall fuhr ein Kunde an eine Zapfsäule heran und tankte dort Superbenzin. Dabei fiel die Zapfpistole für Diesel gegen sein Auto und zerkratzte den Lack. Ein Kunde zuvor hatte sie zu locker eingehängt. Dieser Kunde konnte nicht ausfindig gemacht werden.

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Autor: dpa