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28. Januar 2012

Eine Legende lebt

Chevrolets Muscle Car: der Camaro.

Ja, genau so muss ein Ami aussehen: Flach, breit, lang, muskulös mit Buckeln auf der Motorhaube unter der ein V8-6,2-Liter-Motor ganz ohne Turbolader oder Kompressor lauert. Die schiere Vernunft ist er freilich nicht, dieser Chevrolet Camaro. Dennoch gilt er seit 40 Jahren vielen als eine Ikone des US-Herstellers, der im vergangenen Jahr seinen 100. Geburtstag feierte.

Klare Linien und muskulöse Kurven, eine niedrige, kurze Fahrgastzelle und eine lange Haube, unter der acht Zylinder nach dem Drehen des Zündschlüssels vor sich hinbrabbeln. Sie entwickeln 432 PS und ein sagenhaftes Drehmoment von 569 Newtonmetern, allemal genug Kraft, um schwarze Linien auf den Asphalt zu malen oder in 5,2 Sekunden den Hecktriebler auf Tempo 100 zu katapultieren, ohne dabei an Bodenhaftung zu verlieren. Chevrolets Ingenieure haben dem Muscle Car ein Fahrverhalten anerzogen, das europäischem Standard entspricht. Dafür sorgt eine ideale Gewichtsverteilung von 52 (Front) zu 48 (Heck). Das sorgt mit dem europäisch abgestimmten Fahrwerk zusammen mit einer direkt agierenden Servolenkung für sportliches Fahrgefühl ohne übertriebene Härte.

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Wahlweise gibt es ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder eine Sechsstufen-Automatik, die mit einer 405 PS-Maschine kombiniert ist und serienmäßig über eine Zylinderabschaltung verfügt, die beim Spritsparen hilft. Klar: Der Verbrauch ist kritikwürdig. 14,1 Liter Super gibt Chevrolet für die Schaltversion an, 13,1 Liter für die Automatik. Damit sind es jeweils mehr als 300 g/km CO2 – aber welcher Camaro fährt schon im Dauereinsatz? Unschlagbar sind die Preise: Serienmäßig vollausgestattet beginnen sie bei 38 990 Euro.

Autor: hhk