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06. Oktober 2011 19:13 Uhr

Ursachenforschung

Freiburg: Zahl der Staus nimmt zu – nicht alle lassen sich erklären

Stillstand und Stopp-and-Go – Zustände, an denen sich Autofahrer in den vergangenen Wochen in Freiburg gewöhnen mussten. Oft sind Großbaustellen der Grund. Aber nicht nur.

  1. Weniger Fahrspuren durch Baustellen: Auf der Basler Straße gibt es derzeit immer wieder Behinderungen, ebenso auf der Ost-West-Achse der B31. Doch nicht für jeden Stau lässt sich eine Ursache finden. Foto: Ingo Schneider

Wer mit dem Auto auf Freiburgs Hauptverkehrsachsen unterwegs ist, hat das in den vergangenen Wochen oft erlebt: Stillstand oder Stopp-and-Go. Die Zahl der Verkehrsbehinderungen auf der B31-Ost-West-Achse hat stark zu genommen, auch auf der Basler und Heinrich-von-Stephan-Straße hakt es. Der Grund sind Großbaustellen, mehr Verkehr, aber auch fehlende Ausweichstrecken. Und es gibt auch etliche Staus, für welche die Verkehrsplaner keine logische Erklärung parat haben.

Am vergangenen Dienstag war die Stadtdurchfahrt der Bundesstraße 31 mal wieder verstopft. Es ging kaum noch vorwärts. Die Baustelle auf der Schwarzwaldstraße war nicht schuld, auch von einem Pannenfahrzeug wurde nichts bekannt. Die Verkehrsplaner im Garten- und Tiefbauamt (GuT) kontrollierten schnell, ob vielleicht mit einer Ampelschaltung etwas nicht stimmte. Doch es war alles in Ordnung. "Es gibt immer wieder solch merkwürdige Situationen", berichtet Hermann Hahn, der im GuT die Baustellen koordiniert.

Minimale Störung – große Wirkung

Hahn ist sich mit Karl-Heinz Schmid, dem Sprecher der Polizeidirektion Freiburg, einig: An den Hauptachsen hat schon jede minimale Störung große Auswirkungen. In der vergangenen Woche kollabierte der Ost-West-Verkehr, weil an der Schreiberstraße nahe der Kronenbrücke ein Kran aufgebaut wurde. Der Rückstau zog sich zurück bis in die beiden B31-Tunnel. Der Tunnel wurde dann zeitweise geschlossen – mit Rücksicht auf die Autofahrer, erklärt Tunnelmanager Heinz Haag: "Es ist nicht angenehm, eine Stunde im Tunnel im Stau zu stehen." Besser sei es, dass die Autofahrer im Freien und damit vor dem Tunnel warteten.

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Wobei: Dass die Ampel an den Tunneleingängen auf Rot geschaltet wird, komme nur ganz selten vor, sagt Haag. Meist reiche gelbes Warnlicht, ein Überholverbot und eine Temporeduzierung aus.

Fest steht: Der Verkehr auf der B31-Stadtdurchfahrt hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen – vor allem auch der Schwerlastverkehr, wie die Bürgerinitiative Dreisamufer immer wieder beklagt. Am Tunnel werden alle Fahrzeuge automatisch gezählt. Im August 2011 – das sind die aktuellen Zahlen, die vorliegen – passierten täglich im Schnitt 38 423 Fahrzeuge die B31, rund 3000 mehr als noch vor fünf Jahren. Einen solchen Zuwachs weisen nur wenige Straßen in Baden-Württemberg auf. Zum Vergleich: 1995 waren an dieser Stelle nur rund 15.500 Fahrzeuge gezählt worden.

Verschärft Vorrangschaltung für Trams die Lage?

Gebremst hat den Verkehr teilweise auch die Baustelle auf der Schwarzwaldstraße. Die Arbeiten sollen Ende Oktober abgeschlossen sein. Auf der Süd-Nord-Achse sorgt die Baustelle an der Heinrich-von-Stephan-Straße, die auch in die Basler Straße hineinragt, für Staus. Bis im März soll der vierspurige Ausbau der Heinrich-von-Stephan-Straße abgeschlossen sein, so Baustellenplaner Hahn. Ob die Vorrangschaltung für Straßenbahnen an den Kreuzungen das Problem verschärft, wie viele Autofahrer glauben, bleibt offen.

"Unser Problem ist, dass wir keine leistungsstarken Parallelstraßen haben", meint Hahn. So ist die Kartäuserstraße mit der Eröffnung des B31-Tunnels 2002 zurückgebaut worden. Derzeit dient die Straße als Umleitung für die Baustelle auf der Schwarzwaldstraße – allerdings nur im Einbahnverkehr.

Was bleibt, sind verärgerte Autofahrer. "Ich habe viele neue Schimpfwörter kennen gelernt", so Tunnelmanager Haag über die Reaktionen auf die Tunnelsperrung in der vergangenen Woche. Die Aussichten werden nicht besser. Im kommenden Jahr wartet eine weitere stauträchtige Dauer- und Großbaustelle. Dann muss der Schlossbergring saniert werden. Einen sicheren Tipp zur Stauvermeidung hat Verkehrsplaner Hahn: "Auf Busse und Straßenbahnen umsteigen."

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Autor: Joachim Röderer


69 Kommentare

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

06. Oktober 2011 - 19:49 Uhr

Evtl. sollte die Stadt Freiburg sich weniger mit "Radautobahnen" und mehr mit dem normalen Verkehrsaufkommen beschäftigen. Dann würde evtl. dem einen oder anderen Herrn sicherlich ein Lichtlein aufgehen. ;)

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Angelika Paulson

Registriert seit: 06.08.2011

Kommentare: 999

06. Oktober 2011 - 20:10 Uhr

Für viele Staus stadteinwärts ist tatsächlich die Vorrangschaltung für die Straßenbahnen verantwortlich. Wenn hier mehrere unglücklich aufeinander folgende Kombinationen eintreten, ist ziemlich schnell ein Stau entstanden.

Ich habe es wiederholt erlebt: Die Grünphase wäre fällig oder ist bereits eingetreten, aber es bleibt rot oder wird gleich wieder rot, weil eine Straßenbahn von links kommt. Dann denkt man, warum wird es nicht endlich wieder grün. Die Erklärung kommt in Gestalt einer Straßenbahn von rechts. Dann wartet man wieder hoffnungsvoll, aber langsam nähert sich eine Straßenbahn von links, wenn man Pech hat, dann wieder eine von rechts.

Wenn dann endlich grün ist, wird man sofort an der folgenden Ampel wieder gestoppt.

Die Ampelschaltung müsste so programmiert werden, dass nach solchen außergewöhnlich langen Rotphausen eine oder mehrere entsprechend längere Grünphasen folgen. Notfalls müsste eine Straßenbahn auch einmal 15 Sekunden warten.

Man darf nicht übersehen, dass es nicht im Sinne des Umweltgedankens ist, größere Staus mit entsprechend erhöhtem Abgasausstoß in Kauf zu nehmen.

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Rudolf Degner

Registriert seit: 11.02.2011

Kommentare: 15

06. Oktober 2011 - 20:22 Uhr

Herr Ebert,
das Gegenteil ist richtig - und dem Text auch zu entnehmen. Mehr Straßen sorgen für immer mehr Verkehr - allein auf der B31 in 5 Jahren 3000 Fahrzeuge mehr pro Tag. Die Stadtverwaltung liegt also genau richtig, wenn sie endlich gegensteuert und nicht immer neue Straßen für noch mehr Autos, sondern statt dessen die wesentlich umweltverträglicheren Alternativen massiv unterstützt. Abgesehen davon: Wer Butter aus Schleswig-Holstein isst, auch im Winter auf Erdbeeren nicht verzichten möchte und von allem immer nur das billigste haben will, ganz egal, woher es stammt, der darf sich über Stau auf den Straßen n icht wundern. Die LKWs fahren da ja n icht zum Spaß rum, sondern weil sie Waren bringen, die irgendwer auch konsumiert.
Also: Umdenken, beim Konsum genau wie bei der Mobilität - und Daumen rauf für die Stadt!

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Angelika Paulson

Registriert seit: 06.08.2011

Kommentare: 999

06. Oktober 2011 - 20:29 Uhr

@Rudolf Degner: Man könnte auch sinnvoll gegensteuern. Zusätzlich zu meinem obigen Vorschlag könnte man das Höllental für den Durchgangsverkehr von schweren LKW sperren. Dies würde auch den innerstädtischen Verkehr wesentlich entspannen.

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katja müller-hurst

Registriert seit: 05.10.2011

Kommentare: 285

06. Oktober 2011 - 21:15 Uhr

"Da gibt es immer merkwürdige Situationen" wird Herr Hahn vom Gartenamt zitiert. Merkwürdig ist eigentlich nur die Inkompetenz eines Amtes, das sich vielleicht besser seinem Namen entsprechend mit Kleingärten und Baumrückschnitt beschäftigen sollte. Bis heute weiss man angeblich nicht, ob die Vorrangschaltung für Strassenbahnen eine Mitschuld am Verkehrschaos trägt. Nun, das weiss jeder, der schon mal mit einem Auto in Freiburg unterwegs war. Warum muss eigentlich eine komplette Ampelphase ausfallen, nur weil für 10 sec. eine Bahn kreuzt?
Es mangele an Paralellstrassen - welch ein Humbuck. Würde man je nach Bedarf die Schützenallee für Insider öffnen, dann wäre sofort eine wesentliche Entlastung für Stadtbewohner im Osten geschaffen.
Wer den gesamten Quartiersverkehr in der Oberau blockiert und für die Fahrt nach Osten auf die Linksabbiegerspur bei der Ganterbrauerei zwingt, der ist entweder bösartig oder ahnungslos.
Wer an der Bahnüberquerung Kirchzartener Strasse die Ampeln auch 40 sec. nach Öffnen der Schranken auf Rot stellt und damit auch auf einem Ministrässchen Staus produziert, gehört zur Müllabfuhr abkommandiert. Aber dort nur zum Fegen des Recyclinghofes.

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Florian Engels

Registriert seit: 22.12.2009

Kommentare: 286

06. Oktober 2011 - 21:34 Uhr

Mir kann kein Mensch erzählen, die vielen Baustellen in der Stadt in diesem Jahr seien koordiniert.Das ist schlichtweg Inkompetenz an den verantwortlichen Stellen.Aber dort herrscht ja sowieso eine eher autofeindliche Haltung vor.Kein Wunder also.

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Rudolf Degner

Registriert seit: 11.02.2011

Kommentare: 15

06. Oktober 2011 - 21:42 Uhr

Na, mit "Profis" wie Frau Müller-Hurst würde der Verkehr natürlich viel besser flutschen. Schützenallee für Insider öffnen? Da werden die Anwohner sicher begeistert sein... Und für was das ganze? Damit die unbelehrbare Vierradfraktion weiterhin schön überall mit dem Auto hinfahren kann. Da bin ich doch froh, dass es ein "inkompetentes Amt" gibt, das diesem Treiben den Riegel vorschiebt.
@ Frau Paulson: Der Erfolg des städtischen ÖPNV beruht ganz wesentlich darauf, dass er schnell ist. Das geht nur mit Vorrangsschaltungen - also nicht über die Vorfahrt der Bahn ärgern, sondern umsteigen!

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Angelika Paulson

Registriert seit: 06.08.2011

Kommentare: 999

06. Oktober 2011 - 21:50 Uhr

@Rudolf Degner: Ich habe schon verstanden, dass es dem Weltuntergang anähernd gleich käme, wenn in wenigen Situationen die Straßenbahn eine Verzögerung von 15 Sekunden hätte.

Um Ihren Gedankengang konsequent fortzuführen und die Leute zum Umsteigen in den ÖPNV zu bewegen, sollte man auch 3 - 4 mal täglich den Stadttunnel einfach willkürlich sperren. Warum hat man ihn denn eigentlich gebaut? Nach Ihren Ausführungen war das eine offensichtliche Fehlentscheidung.

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Rudolf Degner

Registriert seit: 11.02.2011

Kommentare: 15

06. Oktober 2011 - 22:09 Uhr

Nein, Frau Paulson, Sie haben leider nicht verstanden. Die Welt ginge nicht unter, wenn Bahnen "mal 15 Sekunden" warten müssen, aber 15 Sekunden an mehreren Kreuzungen summieren sich doch leicht zu einer mehrminütigen Fahrzeitverlängerung, die das Verkehrsmittel für viele Kunden unattraktiv macht und die deswegen vielleicht wieder ins Auto steigen - macht noch mehr Stau, noch weniger Parkplätze etc.
Jeder Autofahrer, der nicht auf ÖPNV umsteigen will oder kann (auch das gibt es natürlich) sollte daher froh sein um alle, die nicht mehr Autofahren, sondern sich in die Bahn oder aufs Rad setzen und die Straßen nicht mehr verstopfen.

Es ist mit einfach schleierhaft, warum es immer noch Leute gibt, die nicht verstehen können oder wollen, dass mehr und besser ausgebaute Straßen immer noch mehr Verkehr erzeugen. So auch der B31-Tunnel; der ist für die Bewohner von Ebnet und Littenweiler sicherlich ein Segen, aber fragen Sie mal die Anwohner in Dreisam-, Schreiber- oder Schillerstraße, was sie von dem Verkehrszuwachs seit Tunneleröffnung halten...

Ich selbst fahre übrigens sehr gerne und durchaus viel (zu viel) Auto - meist weil ich faul und bequem bin, manchmal auch, weil Busse oder Bahnen da nicht hinfahren, wo ich will oder weil ich was sperriges zu transportieren haben. Das alles sollte aber doch nicht dazu führen, die Augen vor der Realität zu verschließen, und die lautet nun mal: bessere Straßen = mehr Verkehr = mehr Stau!

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Angelika Paulson

Registriert seit: 06.08.2011

Kommentare: 999

06. Oktober 2011 - 22:55 Uhr

@Rudolf Degner: Sie haben es leider auch nicht verstanden oder wollen es nicht.

Es geht nicht um 15 Sekunden an mehreren Kreuzungen, die sich aufaddieren können, sondern um 15 Sekunden an einer einzigen Kreuzung und da auch nur in einigen Fällen, um Extremsituationen und exorbitante Umweltbelastungen zu vermeiden.

Aber ich räume ein, dass ein voreingestelltes Weltbild schwer zu verändern ist. Das ist wie oder sogar auch eine Art Religion.

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Manuel Rosenthal-Schöpflin  

Manuel Rosenthal-Schöpflin

Registriert seit: 13.07.2010

Kommentare: 1725

06. Oktober 2011 - 23:33 Uhr

Selbstverständlich lassen sich entgegen der Aussage der Überschrift die Staus sehr einfach erklären: es sind schlicht zu viele Kraftfahrzeuge auf den Straßen.

Dem kann allerdings sehr einfach abgeholfen werden.
1. Ökosteuer auf mindestens 3 Euro je Liter erhöhen
2. Die Fahrbahnen unattraktiv für stinkende Blechkisten machen.
Dies ist sehr einfach zu erreichen: die ganze Innenstadt zu Tempo 20 erklären.

Ich wette, dass es dann nur noch von jedem erklärbare Staus geben wird: an Baustellen und Ampeln!

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Richard Frey

Registriert seit: 23.09.2011

Kommentare: 102

06. Oktober 2011 - 23:46 Uhr

Herr Rosenthal-Schöpflin,

kennen Sie die Blaulichter die es in Moskaus Straßenverkehr gibt - wer Geld hat hat eines und hält sich dann nicht mehr an die Straßenverkehrsordnung. Da wird bei Stau auch gerne der Gehweg zur erweiterten Straße erklärt.

Ihre 3-Euro Ökosteuer ist nichts anderes als das Blaulicht Moskaus. Mit Dienstwagen und eine Tankkarte ausgestattet, dürfen es für mich auch gerne 5 Euros/Liter sein, dann sind endlich die larmarschigen Muttis und Senioren von der Straße.

Gute Nacht.

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Angelika Paulson

Registriert seit: 06.08.2011

Kommentare: 999

07. Oktober 2011 - 00:00 Uhr

@Manuel Rosenthal-Schöpflin: Sie haben wirklich gute Ideen!

Man muss dann nur noch genug Leute finden, die gleicher Meinung sind und eine Partei wählen, die solche Ideologien vertritt.

Ich beobachte zur Zeit, dass die Grünen wöchentlich 1 - 2 Prozentpunkte verlieren. Bei dem Tempo werden sie bald die FDP unterbieten.

Machen Sie nur so weiter! (Oder sind Sie womöglich ein Maulwurf?)

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Dirk Kunle

Registriert seit: 02.06.2010

Kommentare: 45

07. Oktober 2011 - 00:11 Uhr

Warum muss an der Baustelle am Schlossbergring die rechte Spur nach Feierabend der Arbeiter gesperrt bleiben wenn hier gar nicht auf der Fahrbahn gearbeitet wird??? Betriebsblindheit!!!

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Manuel Rosenthal-Schöpflin  

Manuel Rosenthal-Schöpflin

Registriert seit: 13.07.2010

Kommentare: 1725

07. Oktober 2011 - 00:32 Uhr

Herr Frey, bei Tempo 20 für Kraftwagen, werden die Muttis und Senioren Sie auf den vorfahrtsberechtigten Radwegen oder in Bussen/StraBas links liegen lassen!

Außerdem ist Freiburg nicht Moskau. Sie werden sich also an die Spielregeln halten, oder steigen zu den Muttis und Senioren in den ÖPNV.
Dort bringt Sie auch Ihr Dienstwagen mit Tankkarte nicht weiter.

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Franz Welte

Registriert seit: 20.04.2011

Kommentare: 912

07. Oktober 2011 - 00:46 Uhr

Herr Rosenthal-Schöpflin,

ihr Avatar beschäftigt mich...

Sie haben doch mit den Grünen soviel zu tun wie der Musikantenstadel mit Frank Zappa..

http://www.youtube.com/watch?v=kf8TM4CIk5g

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

07. Oktober 2011 - 05:35 Uhr

@ Rudolf Degner

Herr Degner, das Problem ist der Durchgangsverkehr. Wenn man Richtung Schwarzwald/Bodensee/Österreich möchte, dann hat man nun mal keine Alternative, wie FR zu passieren.

Prinzipiell wäre eine "Stadtautobahn" (z.B. Tunnel) ein erster Ansatz, um den Verkehr von der A5 in den Griff zu bekommen. Zweiter Knackpunkt wäre dann noch die B3 aus Richtung EM, welche man (vergleichbar Stadtumfahrung EM) um die Innenstadt von FR herumführen müsste (z.B. vierspuriger Ausbau Industriegebiet Nord).

Damit entlasten Sie dann die Innenstadt, haben Platz für ihre "Radautobahnen" und die Strabas bleiben auch im Takt.

Manchmal hilft es, wenn man seine rosarote Brille abnimmt und einfach praktisch denkt! ;-)

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Bernice Bacheberle  

Bernice Bacheberle

Registriert seit: 27.02.2010

Kommentare: 2017

07. Oktober 2011 - 09:19 Uhr

Eine Umgehungsstraße von der A5 in den Schwarzwald um Freiburg herum ist längst überfällig, aber die Grünen findet Staus ja cool.
@ Rudolf Degner:
Es ist ein Irrglaube der Grünen, dass gut ausgebaute Straßen den Verkehr vermehren.
Der viele Verkehr ist da, weil freie Bürger eben mal ein Auto fahren wollen, weil sie nicht in Freiburg wohnen, sondern von weit herkommen, usw.
In Deutschland haben wir chaotische Verkehrsverhältnisse, fahren Sie doch mal durch Frankreich, Spanien, Italien, Belgien, Niederlande, sie haben dort paradiesische Zustände im Vergleich zu uns und trotzdem fahren diejenigen, die das wollen und können, mit dem Fahrrad oder der Tram!
@Rosental:
Sie wünschen sich also nur noch die Superreichen mit Autos ausgestattet, denn Sie wollen das Autofahren so verteuern, dass es sich ein Normalbürger finanziell nicht mehr leisten kann.
Dagegen kann man nur sagen: Ich bin gegen die Versklavung des Bürgers. Es gibt nur dann zu viele Autos, wenn jeder mit zwei Fahrzeugen gleichzeitig fährt, das geht aber nicht!
Ansonsten sollten Sie mal ins Grundgesetz schauen, da finden Sie die Rechte, die jeder Bürger hat.

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Martin Burster

Registriert seit: 31.01.2010

Kommentare: 1354

07. Oktober 2011 - 10:15 Uhr

Frau Bacheberle, im Grundgesetz steht, Eigentum verpflichtet. Das Eigentum eines Autos und dieses zu gebrauchen verpflichtet auch dazu, es verantwortungsbewusst zu benutzen. Denn die Schäden, die heute der Autoverkehr anrichtet, werden v. a. auch unsere Kinder bezahlen.
3 € pro Liter Benzin haben auch nichts mit "Versklavung" des Bürgers, sondern mit dem Verursacherprinzip zu tun. Denn es würde nur die externen Kosten dem Verursacher, nämlich dem Autoverkehr anlasten.
Die Verkehrswende, weg vom derzeitigen übermotoristierten und -überschweren Individualverkehr hin zu einem effizienten Verkehrssystem wird genauso sicher kommen wie die Energiewende, denn die Vernunft setzt sich auf die lange Sicht gesehen immer durch.

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Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

07. Oktober 2011 - 10:22 Uhr

Frau Bacheberle, ändern Sie doch einfach die geografischen Gegebenheiten. Dann kann man um Freiburg herum eine Umgehungsstrasse bauen.

Mit der 70er-Jahre-Umgehungsstrasse-Denke kommt man heute nicht mehr weiter.

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Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

07. Oktober 2011 - 10:26 Uhr

Herr Ebert, man muss nicht auf der B3 durch Freiburg durch, sondern kann ab den Industriegebiet Nord über die 4-spurig ausgebaute Partnerstädte-Allee ganz Freiburg umfahren. Ganz Freiburg? Nein. Das Rieselfeld wurde auf der anderen Seite neu gebaut. Wenn man sich ans Tempolimit hält, hat man sogar eine grüne Welle.
Wo wollten Sie nochmal Ihre Umgehung gebaut haben?

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Alb. Ganter

Registriert seit: 16.09.2009

Kommentare: 8

07. Oktober 2011 - 10:33 Uhr

Freiburger Verkehrspolitik heißt: alles auf eine Straße und diese so zumachen, dass nichts mehr geht.
Rettungsfahrzeuge am alten Messplatz stehen im Stau, da sie keine Ausweichmöglichkeiten haben.
Ampel-rot-phasen: 5 Minuten wegen drei Straßenbahnen. Früher ist der Verkehr in Stoßzeiten über die Nebenstraßen abgeflossen. Straßenbahnen brauchen bei Leerfahrten (insbesonders bei SC Spielen) keine Vorrangschaltung und könnten gleichzeitig die Kreuzungen überfahren.
Wesentliche Fehler der Ampelschaltung/Straßenbahntaktung an den Verkehrsknoten: Schwarzwaldstr.-Hansjakobstraße / Schwarzwaldstr.-Talstraße / Schwarzwaldstr.-Schwabentorring / Lessing-, Dreisamstr.- KaJo.

Straßenbahnen würden durch intelligente Planung und Verkehrsaufkommensabhängige Ampelsteuerung insbesondere in Stoßzeiten gleichzeitig die wesentlichen Kreuzungen überqueren, dadurch könnte der Verkehr abfließen.

Vielleicht steht ja auch eine Strategie dahinter (damit hoffentlich endlich der Stadttunnel fertig gebaut wird und nicht in der Stadt aufhört) ?

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Alaric Reitzner  

Alaric Reitzner

Registriert seit: 12.05.2011

Kommentare: 409

07. Oktober 2011 - 11:20 Uhr

Freiburg und Ihre Verkehrsplaner... eigentlich könnte man meinen das die Jungs nix besseres zu tun haben als die Nutzer der öffentlichen Strassen zu schikanieren. Egal ob es das Zeitlupenstraßenvekehrsschach "Zone30" nach 22 Uhr, die Baustellen Planungen und Umsetzung oder der Papst bzw. SC FREIBURG Spieltag ist. Alle geplanten Maßnahmen und Verkehrsplanungen sind derart überzogen und unangepasst, man könnte meinen es ist eine Spielwiese für Lehrlinge die sich hier mal ausprobieren dürfen. Und wenn dann noch einer sagt das man ausweichen sollte auf die ÖPNV dann ist es gleichzusetzen wie Marktmanipulation im weitesten Sinn. Bei uns fahren wiedermal zu wenig mit der Straba also sperren wir die Straßen..... oder probieren mal wieder eine neue Verkehrsführung oder schalten die Ampeln mal wieder auf RotGrün Welle.

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Karl Alfred Wolpert  

Karl Alfred Wolpert

Registriert seit: 02.03.2010

Kommentare: 1149

07. Oktober 2011 - 11:23 Uhr

""Es gibt immer wieder solch merkwürdige Situationen", berichtet Hermann Hahn, der im GuT die Baustellen koordiniert."

Der Witz des Tages!

Es gibt einige Beispiele dafür, dass das GuT schlecht koordiniert hat, z.B. der inszenierte Riesenstau am Freitag/Samstag Ende August. Ein kürzlich in der BZ veröffentlichter Leserbrief analysiert zutreffend:

http://www.badische-zeitung.de/freiburg/staus-werden-von-unprofessionellen-verkehrsplanern-verursacht--50264656.html

Schuld für das Garten- und Tiefbauamt sind grundsätzlich alle anderen oder eben unerklärliche "merkwürdige Situationen". Wenn die Herrschaften überfordert sind, sollten sie den Job Leuten überlassen, die das können, aber nicht solche unprofessionellen Ausflüchte bemühen ...

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Barbara Reger

Registriert seit: 27.06.2011

Kommentare: 42

07. Oktober 2011 - 12:37 Uhr

@Herr Rosenthal-Schöpflin die Autos, die heutzutage gebaut werden sind weit nicht mehr so stinkend, wie Sie denken! Vielleicht sollten Sie Ihren bemalten VW-Bus auch mal gegen einen Neuwagen eintauschen!

@Herr Ebert: Bravo! Das Sinnvollste was ich hierzu gelesen habe

@Herr Meierhofer: ich kenne diese Umfahrung nicht, wäre jedoch schön, wenn es von "südlicher Seite" auch eine Umfahrung gäbe und man nicht unnötiger Weise einen riesen Bogen fahren müsste nach Nord und somit noch mehr Abgase in die Luft stoßen

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Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

07. Oktober 2011 - 13:20 Uhr

Frau Reger, das Wort "Umfahrung" beinhaltet den Bogen um etwas herum. Sonst wäre es ja eine "Durchfahrung" oder sogar eine "Mittendurchfahrung".

Und ich bin mir sicher, dass Sie die Umfahrung kennen. Partnerstädte Freiburgs sind u.a. Besançon, Lemberg, Granada, Madison, Padua und Matsuyama.
Wenn Sie auf eine Karte schauen, werden Sie feststellen, dass diese 4-spurig ausgebaute Strasse als Umfahrung nicht enger um die Stadt herumgeführt werden konnte.
Der Hinweis auf einen höheren Spritverbrauch ist allerdings untauglich. Sie werden auf dem Weg durch die Stadt immer mehr verbrauchen als auf der Umfahrung.

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Manuel Rosenthal-Schöpflin  

Manuel Rosenthal-Schöpflin

Registriert seit: 13.07.2010

Kommentare: 1725

07. Oktober 2011 - 13:55 Uhr

4-spurige Umgehungsstraßen? Prima! Warum nicht 8 Spuren? Dann könnten auch Niki Lauda und alle Nachwuchs-Schummis die Straße als Rennpiste benutzen.

Nein.
Im Sinne der Vernunft und in Gedenken an unsere Kinder und Enkel kann das Ziel nur sein: Umstieg auf den ÖPNV.

Leider sehen das die meisten nicht freiwillig ein.

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Theodor Heussmann  

Theodor Heussmann

Registriert seit: 25.03.2010

Kommentare: 1788

07. Oktober 2011 - 14:03 Uhr

"Leider sehen das die meisten nicht freiwillig ein."

Das wird auch noch so bleiben, solange Leute wie Sie ständig propagieren, dass der Individualverkehr alleinverantwortlich für die CO2-Emmissionen und den Klimawandel sein soll.

Th. Heussmann

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Andreas Schmeisser

Registriert seit: 12.01.2011

Kommentare: 39

07. Oktober 2011 - 14:03 Uhr

Hallo zusammen, das mit den Baustellen sind nunmal durststrecken. Da helfen auch nicht solche polemischen Aussagen wie von Hr. Ebert der sich allgemein über Rad-Straßen aufregt weiter, noch Fr. Paulson die sich über eine Vorrangschaltung für eine Straßenbahn ärgert die im gleichen Moment das zigfache an Menschen transportiert, als im gleichen Moment an der Ampel warten müssen.

Fakt ist, dass die Autos aus einer Stadt heraus gehören, die nicht unbedingt in die Stadt rein wollen. Klar, wir haben hier den Schwarzwald vor der Haustür. Daher gibt es keinen anderen Weg von West nach Ost durch die Stadt durchfahren zu müssen. Daher wäre hier eine Tunnellösung die schon Jahre angedacht wird einfach super..... Auch wenn's hohe Kosten sind, wäre der Nutzen um ein vielfaches höher. Zumal bereits ein Teil mit den beiden Tunnels erstellt wurde.

Zum anderen stimmt die Aussage, dass wir eigentlich eine super Westumfahrung haben. Leider mit einem kleinen Schönheitsfehler. Die vielen Ampeln. Ich selbst wohne in Merzhausen und arbeite im Industriegebiet Nord. Für mich ist und bleibt es der schnellste und spritsparendste Weg ein Mal quer durch die Stadt am HBF vorbei. Und das ist eigentlich Unsinn. Wäre die Westumfahrung mit solchen Auffahrten wie bei der Elsässer-Str. Paduaalle und Knoten FR-Mitte-Zubringer gebaut worden anstattt Ampeln aufzustellen und dann sogar noch sämtliche Straßenbahnen ohne Brücke dort queren lassen..... wahrhaftig - wer das geplant hat, der hat nur kurzfristig gedacht. Über die Berliner Alle wurde in den 80-ern eine Brücke nur wegen der Linie 1 gebaut. In den 90-ern wurde keine Brücke vom VAG-Zentrum über die stärker befahrene Westumfahrung gebaut, obwohl dort ALLE Straßenbahnen die jemals am Tag unterwegs sind, diese Stelle queeren müssen.... und das vor allem im Berufsverkehr.

Sorry wenn ich das schreiben muss. Aber eine langfristige Planung ist in Freiburg immer nur mit wenig Geld verbunden - und das geht nicht. Diese Rechnungen bekommen wir heute, da Geld an der falschen Stelle gespart wurde.

Zur Zeit bin ich wirklich mit dem Fahrrad schneller bei der Arbeit, als mit dem Auto. Obwohl ich zu den wenigen bikern gehöre die sich an regeln handeln und bei einer roten Ampel auch mit einem Fahrrad anhalten.

Gruß - A. Schmeisser

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Richard Frey

Registriert seit: 23.09.2011

Kommentare: 102

07. Oktober 2011 - 14:05 Uhr

Herr Rosenthal,

"Leider sehen das die meisten nicht freiwillig ein."

Wenn die meisten etwas nicht einsehen, könnte man auch Unrecht haben.

Sie versteifen sich bei Ihren Überlegungen zusehr auf ein ÖPNV vs Individalverkehr statt zu überlegen, was Sie am Individualverkehr stört und wie man diesen Störfaktor begegnen kann.

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Horst Bruckmann

Registriert seit: 29.10.2010

Kommentare: 400

07. Oktober 2011 - 14:05 Uhr

"Leider sehen das die meisten nicht freiwillig ein."

So ein Mist, was? Eine Diktatur als Staatsform hat doch unendlich viele Vorteile, oder Hr. Rosenthal-Schöpflin?

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Manuel Rosenthal-Schöpflin  

Manuel Rosenthal-Schöpflin

Registriert seit: 13.07.2010

Kommentare: 1725

07. Oktober 2011 - 14:25 Uhr

"Zur Zeit bin ich wirklich mit dem Fahrrad schneller bei der Arbeit, als mit dem Auto. Obwohl ich zu den wenigen bikern gehöre die sich an regeln handeln und bei einer roten Ampel auch mit einem Fahrrad anhalten."

Das ist doch mal eine verwertbare Aussage und ein Zeichen, dass die Verkehrsplanung auf dem richtigen Weg ist!

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

07. Oktober 2011 - 14:38 Uhr

@ Manuel Rosenthal-Schöpflin

Was schreiben Sie denn eigentlich immer [ed.]? Der Durchgangsverkehr hat doch absolut nichts mit dem ÖPNV zu tun! Wenn ich nach Friedrichshafen oder Lindau muss, dann nützt mir die Regiokarte nichts.

Es wird echt Zeit, dass Sie endlich mal mit den Realitäten der Arbeitswelt konfrontiert werden!

@ Harald Meierhofer

Ich weiss, wie ich Freiburg und die dortigen Staus meide. Aber ich bin auch ein Einheimischer und kenne alle Umfahrungsmöglichkeiten. Wie sieht´s aber mit Ortsfremden aus?

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Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

07. Oktober 2011 - 14:42 Uhr

Herr Rosenthal-Schöpflin, ich glaube, mit dieser Aussagen haben Sie sich jetzt etwas verrannt "4-spurige Umgehungsstraßen? Prima! Warum nicht 8 Spuren? Dann könnten auch Niki Lauda und alle Nachwuchs-Schummis die Straße als Rennpiste benutzen."
Es gibt diese 4-spurige Umgehung im Westen der Stadt bereits. Und diese eignet sich weder für Niki Lauda noch für Nachwuchs-Schumis, hält aber einen ganz grossen Teil des Nord-Süd-Verkehrs aus der Stadt heraus. Dieser Verkehr kommt auch deshalb zustande, weil es keine gute ÖPNV-Verbindung z.B. zwischen Ebringen und dem Industriegebiet Nord gibt. Das Industriegebiet Nord ist ohnehin etwas stiefmütterlich behandelt worden, was den ÖPNV angeht. Ohne Umsteigen von Tram in den Bus geht fast gar nichts, und wenn man vorher noch in die Tram umsteigen muss, wird's so ätzend, dass die meisten eben doch das Auto nehmen. Und wie Herr Schmeisser richtig einwendet, ist auch die ÖPNV-Verbindung von Merzhausen ins IG Nord übel.
Für viele Menschen bietet der ÖPNV in Freiburg eben noch keine ausreichend komfortable Möglichkeit des Pendelns. Um mehr Fahrzeuge aus der Stadt herauszuhalten, muss zuerst der ÖPNV verbessert werden. Wenn man in die Innenstadt will, ist die Infrastruktur in Freiburg gut, aber wenn sie zwischen zwei Orten an der Peripherie pendeln müssen, liegt noch vieles im Argen.

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Manuel Rosenthal-Schöpflin  

Manuel Rosenthal-Schöpflin

Registriert seit: 13.07.2010

Kommentare: 1725

07. Oktober 2011 - 14:47 Uhr

Herr Ebert, sobald die völlig unnötigen Fahrten (meist mit einer Person besetzter Kraftfahrzeugen) wegfallen, ist der Platz für die notwendigen Fahrten (dazu zählt der Durchgangsverkehr) mehr als vorhanden.

Das ist doch tatsächlich nicht so schwer zu verstehen.

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Ammar Ulabi™  

Ammar Ulabi™

Registriert seit: 08.05.2009

Kommentare: 3993

07. Oktober 2011 - 14:56 Uhr

Manuel Rosenthal-Schöpflin

Ihre Schüsse gehen andauernd nach hinten los, weshalb nicht nur Ihre einseitige Gesinnung völlig verschmaucht sein dürfte.

Genau so gut kann man Ihr Argument umkehren, verlangte man nur noch die Verwendung von Tandems mit Anhängerles sowie Rikschas bzw. Mitnahmen der ganzen Familie auf Gepäckträgern und Rahmenstangen. Dann würde selbst auch die Anzahl an Drahteseleien abnehmen.

Hier mal ein Vorschlag in "Ihrem Sinne":
http://www.bierbike-freiburg.de/das-bierbike.html

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

07. Oktober 2011 - 15:00 Uhr

@ Manuel Rosenthal-Schöpflin

Es wird echt Zeit, dass Sie in´s Arbeitsleben eintreten. Da können Sie dann ihrem Chef, wenn ihr Sie mal schnell zu Kunde XY schickt, ausgiebig erklären, dass eine solche Fahrt Unsinn ist und er doch bitte noch 4 Kollegen mitschicken soll, damit das Auto voll besetzt ist.

Sorry Manuel, aber Sie sind ein echter Träumer, der vom realen (Berufs-)Leben leider ziemlich wenig Ahnung hat.

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Manuel Rosenthal-Schöpflin  

Manuel Rosenthal-Schöpflin

Registriert seit: 13.07.2010

Kommentare: 1725

07. Oktober 2011 - 15:08 Uhr

Herr Ebert:
Da würden Sie sich, Ihr Chef und Ihr Kunde wundern, wie schnell und entspannt Sie bei ihm vor Ort sein könnten, wenn Sie losgelöst von Stau und Aggressionen durch ein nahezu verkehrsfreies Freiburg fahren könnten.

Ja, natürlich vorausgesetzt, die Menschheit würde auf die unnötigen Fahrten verzichten.

Ihr Käse mit den 4 Kollegen will ich mal übersehen.

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Angelika Paulson

Registriert seit: 06.08.2011

Kommentare: 999

07. Oktober 2011 - 15:17 Uhr

@Ammar Ulabi: Sie schreiben: "Ihre Schüsse gehen andauernd nach hinten los"

Lassen Sie ihn ruhig machen. Wahrscheinlich bin ich nicht die Einzige, der beim Lesen dieser Texte Worte wie Umerziehungslager und Wohlfahrtsausschuss durch den Kopf gehen.

Wer eben seine Meinung nicht freiwillig teilt, muss gezwungen werden. Er entscheidet, ob eine Fahrt notwendig ist. Durch gezielte Hindernisse werden die Leute zum Umstieg auf den ÖPNV gezwungen. Für den notwendigen Verkehr ist dann genügend Platz, trotz der Hindernisse.

Ich finde es gut, wenn sich Leute unter Verwendung eines Parteilogos so deutlich outen.

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

07. Oktober 2011 - 15:23 Uhr

@ Manuel Rosenthal-Schöpflin

Ok, machen wir mal einen kleinen Test, lieber Manuel. Stellen Sie sich einfach mal vor, ich wäre ihr Cheffe und offenbare Ihnen am Montag, dass Sie am Dienstag um 9 Uhr einen zweistündigen Kundentermin in Lindau haben. Und nachmittags um 15 Uhr gibt´s dann noch ein Termin in Emmendingen.

Sodele...jetzt erklären Sie mir anhand realer Daten, wie Sie das ohne PKW (und natürlich auch Hubschrauber oder Privatjet) schaffen werden. Ich bin gespannt! ;)

P.S. und ohne Übernachtung bzw. Anreise am Vortag des Termins!

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Barbara Reger

Registriert seit: 27.06.2011

Kommentare: 42

07. Oktober 2011 - 15:27 Uhr

@Herr Meierhofer um ehrlich zu sein, kenne ich keine einzige Partnerstadt Freiburgs, ich bin auch sehr selten in Freiburg und bin erst vor einiger Zeit zugezogen.

Ich fahre jedoch 1-2 mal im Monat zwangsgedrungen durch Freiburg an den Bodensee, weil ich eben keine Umfahrung kenne. Ich würde den Innenstadtverkehr auch gerne meiden, weil es mich jedes mal davor graut durch die Stadt zu fahren. Vielleicht lässt sich ja mal eine Fahrgemeinschaft mit Herrn Ebert gründen, in Richtung Bodensee :)

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

07. Oktober 2011 - 15:34 Uhr

@ Barbara Reger

Wollen Sie auf dem Motorrad mitfahren? Glottertal hoch, über St.Peter und St. Märgen zum Thurner, dann links und über´s Joostal nach Neustadt runter....und danach kann man sich dann überlegen, ob man stupide auf der B31 rumkurvt, oder doch lieber quer durch den Südschwarzwald fährt. ;-)

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Michi Friedrich ♫  

Michi Friedrich ♫

Registriert seit: 16.04.2011

Kommentare: 961

07. Oktober 2011 - 15:37 Uhr

Trotz dem ganzen Verkehr und Kosten:
Ich liebe mein Auto mehr und mehr.
Warum?

Der öffentlichen (Nah-)Verkehr hat folgende negative Punkte für mich:
1. Dreckig, Geruchsbelästigung
2. Unpraktisch bei Gepäck und Einkäufen
3. Nervige Mitmenschen
4. Verspätungen
5. Ungemütliche, zugige, unansehnliche und dreckige Bahnhöfe/Stationen
6. Am Zielort muß man meist umsteigen, weite Fußmärsche (unangenehm mit Gepäck) in Kauf nehmen. Das kostet Zeit, Nerven, Geld und Schweiß.

War ein paar Tage beruflich in Hamburg. Ohne Auto.
Und ich habe es vom ersten Tag an bereut, das ich wieder einmal die Bahn genommen habe.

Gründe:
1. Bahn ist sauteuer, wenn man nicht ein Sparticket ergattert.
2. Planung/Buchung/Findung eines günstigen Tickets bedarf Zeit.
3. Weitere Vorausplanungen vor der Reise sind nötig. Schließlich endet die Reise ja nicht am Bahnhof. Das kostet Zeit und Geld.
4. Man wird überall angerempelt, da die Menschen immer weniger Rücksicht aufeinander nehmen.
5. Meist hektisch, vor allem wenn Züge Verspätungen haben und man umsteigen muß. Treppe runter, Treppe rauf. Kommt man an, heißt es dann wieder plötzlich: Heute fährt der ICE xy vom Gleis 4, statt vom Gleis 8. Wieder Treppe runter, Treppe raus. Rolltreppen fehlanzeige, Aufzüge irgendwo am Rand. Dauert zu lange diese zu benutzen. Da man ja Gentleman ist hilft man auch noch andere Menschen mit dem Gepäck....
6. Vor Ort ist man unflexibel. Spontane Reiseänderungen sollte man lieber vermeiden.
7. Habe ich schon von den vielen Verspätungen und Streiks geschrieben?
Service? Fehlanzeige. Man muß sich mühsam Informationen beschaffen, wie es weiter geht, wenn mal ein Zug ausfällt. Besonders schön, wenn man an einem kleinem Bahnhof am WE oder Feiertagen festsitzt. Da haben die Reisezentren nämlich gerne zu.

....

Der öffentliche Nahverkehr ist mir in den Städten ebenfalls ein Graus.
Der Individualverkehr ist und bleibt für mich immer die bessere und angenehmere Alternative. Auto oder (Elektro)fahrrad.

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Manuel Rosenthal-Schöpflin  

Manuel Rosenthal-Schöpflin

Registriert seit: 13.07.2010

Kommentare: 1725

07. Oktober 2011 - 15:37 Uhr

Aber Herr Ebert, warum wollen Sie denn bei dieser Konstellation auf den PKW verzichten?

Unter Berücksichtigung aller Umstände wäre in der heutigen Zeit (leider noch) alles andere unrealistisch und auch sehr unvernünftig.

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Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

07. Oktober 2011 - 15:39 Uhr

Ne, Frau Reger, für die Ost-West-Verbindung gibt es keine Umgehung. Wo auch?
Am besten fahren Sie mit Bus und Tram nach Ebnet und mieten sich dort ein Auto. Oder ein Fahrrad, um es Rosenthal-Schöpflin-korrekt zu machen :)

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

07. Oktober 2011 - 15:50 Uhr

@ Manuel Rosenthal-Schöpflin

Eigentlich hatte ich jetzt einen konkreten Vorschlag erwartet, wie ich mit der Bahn (zwischen 9 und 10 Stunden Fahrtzeit die einfache Strecke, 4 bis 6 mal umsteigen) nach Lindau und zurück komme. ;)

Das sind die 2,5 Stunden mit dem PKW für die einfache Strecke deutlich angenehmer. Und daran wird sich auch nichts ändern, sofern keiner auf die Idee kommt, jeden Quadratzentimeter unserer Region mit Gleisen zuzupflastern.
Abgesehen davon - man sollte die Ökobilanz eines Zug auch nicht aus den Augen verlieren. Der fährt nämlich nicht mit heisser Luft, sondern Strom oder Diesel.

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Barbara Reger

Registriert seit: 27.06.2011

Kommentare: 42

07. Oktober 2011 - 15:50 Uhr

@Herr Ebert hört sich gar nicht so schlecht an!

@Herr Rosenthal: von unnötigen Fahrten war hier doch generell nie die Rede!

Ich glaube nicht, dass hier ein einziger dabei ist, der aus Spaß in Freiburg rumfährt um Stau zu verursachen!

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Joshua Knarz

Registriert seit: 12.01.2011

Kommentare: 367

07. Oktober 2011 - 16:41 Uhr

Ein moderner Diesel, mit 4 Menschen besetzt, hat i.d.R. eine bessere Ökobilanz als ein Zug. Das liegt an der Technik und dem Material der Züge - das hat sich im Gegensatz zum Auto in den letzten fünfzig Jahren kaum geändert. Und im Automobilsektor stehen wir erst am Anfang einer Revolution. Aus diesem Grund wird mittlerweile auch von der AutoHasser-Fraktion kaum noch von "Umweltfeindlichkeit" der Autos geredet. Stattdessen geht es um den enormen Platzbedarf etc. Das stimmt natürlich, ein Auto braucht mehr Platz als z.B. ein Fahrrad oder Fußgänger.

Das ist aber auch nur die halbe Wahrheit. Man stelle sich nur mal vor, die von der Straße separierten Gleiskörper könnten vom Individualverkehr befahren werden, dann wären diese Flächen überhaupt erst optimal ausgelastet. Individual ist unter logistischen Gesichtspunkten eben nicht gleich schlecht!!!

Die Wahrheit ist: Ein VERNÜNFTIGER Mix alles Verkehrsmittel ist optimal. Sowohl aus ökologischen Aspekten, als auch praktisch im Alltag. (Rad, Auto, Fußänger, Zug, S-Bahn, Bahn, Bus). Und zwar alle MITeinander und nicht GEGENeinander. Sowas wäre auch möglich, ist aber nicht die Poltiik. Und, meine Damen und Herren: DAS IST ALLES NUR POLITIK!

Zurück zum eigtl. Thema: Man betrachte z.B. die Habsburgerstraße. Es entspricht wohl einem "modernen" Verkehrskonzept die Straßenbahn immer dann die Fahrbahn mit Autos teilen zu lassen, wenn diese an einer Haltestelle stoppen muss. Sinn der Übung ist es, das ein Auto nicht schneller, besser sein darf als die Straßenbahn. Es geht darum dem Autofahrer zu zeigen "Ätsch Bätsch - du hast nix von deinem Auto - steig um, jetzt!". Umwelt- und CO² Aspekte bleiben dabei erstmal, im wahrsten Sinne des Wortes, auf der Strecke. Ausweichstrecken werden normalerweise im selben Zug verkehrberuhigt oder dicht gemacht. Kombiniert wird das ganze von einem halbwegs attraktiven Fahrpreis des ÖPNV. Das ganze wird dann in hochwissenschaftlicher Ausdrucksweise unter dem "Push & Pull" Faktoren zusammengefasst. Übersetzt heist das - solange NERVEN und LOCKEN bis jemand mitmacht. Das ist die Freiburger Linie. Das, so heißt es vermeintlich, seien moderne Verkehrskonzepte, die in einigen wenigen Städten bereits "erfolgreich" sein. Das Städte, deren Infrastruktur etc. nicht so einfach adaptierbar sind, eben auf dieses Konzept, das wird dabei gerne übersehen. So gibt es z.B. in den Niederlanden keine beengenden Berge, oder in den großen Städten Auto "Stadtringe" um die Stadt herum etc.

In Freiburg wird aus diesem Grund wird der PKW Verkehr systematisch und mit voller Absicht ausgebremst. Herrn Ueckermann selbst sagt "wir wollen erreichen:.. wenn es schnell gehen soll, dann muss man das Rad nehmen...", Herr Ueckermann ist voll auf Parteilinie und eben nicht neutral!! Das aber darf man als Bürger erwarten. Hier fehlt eine Menge transparenz.

grüße

JK

@Manuel R.-S. Hören Sie doch bitte auf mit ihren Hasstiraden. Danke!

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Horst Bruckmann

Registriert seit: 29.10.2010

Kommentare: 400

07. Oktober 2011 - 16:49 Uhr

Hallo Herr Knarz,

vielen Dank für den gut geschriebenen Kommentar. Der ideologische Schatten über den Herr Rosenthal-Schöpflin springen müsste, wäre jedoch viel zu groß. Frei nach dem Motto "Es ist nicht wahr, was nicht wahr sein darf" wird die eigene Weltanschauung als alternativlos dahingestellt. Wobei, nee - die Vokabel wird ja gerade von Angie malträtiert.

;-) Schönes, staufreies Wochenende!

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Manuel Rosenthal-Schöpflin  

Manuel Rosenthal-Schöpflin

Registriert seit: 13.07.2010

Kommentare: 1725

07. Oktober 2011 - 18:07 Uhr

Sehen Sie, Herr Ebert: es ist eben nicht alles schwarz oder weiß.

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Erich Senn

Registriert seit: 17.08.2009

Kommentare: 1337

07. Oktober 2011 - 18:31 Uhr

Gott erhalte mir meine Gesundheit damit ich Autofahren kann bis zum meinen Tod, damit ich nie auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen bin.

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Roman Weingardt  

Roman Weingardt

Registriert seit: 02.12.2010

Kommentare: 3198

07. Oktober 2011 - 19:34 Uhr

@ Erich Senn

http://www.youtube.com/watch?v=HBT4RWGZNP4&feature=related

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Ammar Ulabi™  

Ammar Ulabi™

Registriert seit: 08.05.2009

Kommentare: 3993

07. Oktober 2011 - 19:46 Uhr

@ Roman

Der hier ist noch viel besser:

http://www.youtube.com/watch?v=pAoclHQcbcY&feature=related

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Franz Welte

Registriert seit: 20.04.2011

Kommentare: 912

07. Oktober 2011 - 19:56 Uhr

"Gott erhalte mir meine Gesundheit damit ich Autofahren kann bis zum meinen Tod"

http://www.youtube.com/watch?v=udBFn_9_hfw

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Paul Heier

Registriert seit: 02.08.2010

Kommentare: 1209

07. Oktober 2011 - 20:14 Uhr

Manche egoistische Zeitgenossen, speziell die Autofahrer merken nicht, wie befremdlich ihre Argumentation ist. Das jetzt auch noch Frauen dazukommen, ist schon sehr sonderbar.

Es ist doch so. Das Auto ist schon lange nicht mehr geeignet, um gescheit durch die Stadt zu kommen. Wer nicht unbedingt was Schweres transportieren muss, sollte tatsächlich eine Strassenbahn oder ein Fahrrad benutzen. Vor über 30 Jahren als die B 31 geplant wurde, war der Verkehr durch Autos und LKW schon belastend. So geht es schon seit Jahrzehnten und so wird es auch in Zukunft sein. Es gibt Dinge, die ändern sich nie. Ganz nach dem Motto: Die nächste Baustelle kommt bestimmt. Dumm nur, wer da nicht anfängt umzudenken.

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Angelika Paulson

Registriert seit: 06.08.2011

Kommentare: 999

07. Oktober 2011 - 20:27 Uhr

@Paul Heier: Sie schreiben: " Das jetzt auch noch Frauen dazukommen, ist schon sehr sonderbar."

Was meinen Sie eigentlich mit dieser sonderbaren Aussage?

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katja müller-hurst

Registriert seit: 05.10.2011

Kommentare: 285

07. Oktober 2011 - 21:16 Uhr

Die BZ meldet gerade, dass der ÖPNV am Montag und Dienstag streikt. Jetzt kommt der Praxistest: mehr Staus wegen mehr Verkehr oder weniger Staus wegen fehlender Strassenbahn-Strassenquerungen?
Fest steht nur eins, das Gartenamt wird am Dienstagnachmittag völlig überrascht sein und zum Umstieg auf den ÖPNV raten.

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Theodor Heussmann  

Theodor Heussmann

Registriert seit: 25.03.2010

Kommentare: 1788

07. Oktober 2011 - 21:22 Uhr

Frau Müller-Hurst, vor Familie, Firma und Wochenend-Ehe habe ich Nähe Johanneskirche gewohnt. Das ist viele, viele Jahre her - der Verkehr Richtung Innenstadt und Autobahn lief aber immer besser, wenn keine Straßenbahnen fuhren...

Th. Heussmann

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Pit Burger

Registriert seit: 26.04.2011

Kommentare: 385

07. Oktober 2011 - 23:09 Uhr

„Mir kann kein Mensch erzählen, die vielen Baustellen in der Stadt in diesem Jahr seien koordiniert. Das ist schlichtweg Inkompetenz an den verantwortlichen Stellen.“

Genau so sieht´s aus. Ich war vergangene Woche auch von Ost nach West durch Freiburg unterwegs. Nachdem ich eine dreiviertel Stunde in der Kartäuserstraße festhing, habe ich bei der Polizei angerufen, um in Erfahrung zu bringen, ob ich noch am selben Tag nach Hause komme. Die haben an das Garten- und Tiefbauamt weiter verwiesen. Und der Zuständige dort habt mir irgendwas von einer nicht genehmigten Sperrung einer der beiden Fahrspuren in der Schreiberstraße erzählt, Ausweichstrecke? Fehlanzeige, dem war das außerdem - so mein Eindruck - kurz vor Feierabend scheißegal…

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

08. Oktober 2011 - 06:13 Uhr

@ Paul Heier

Wir müssen unterscheiden zwischen "in die Stadt" oder "durch die Stadt". Im zweiten Fall habe ich als Auswärtiger keine Alternative, da FR ja lediglich zwischen Start- und Zielpunkt liegt.
Und genau diesen Durchgangsverkehr sollte man meiner Ansicht nach vom normalen Verkehr trennen.

Denken Sie mal an Waldkirch. Früher musste man quer durch Waldkirch und Kollnau fahren, wenn man in´s Elztal wollte. Dank Hugenwaldtunnel und Umgehung wurde die Stadt massiv entlastet.
Gleiches Spiel in Bad Krozingen oder Emmendingen - die Innenstädte wurden vom Durchgangsverkehr befreit.

Ähnliches stelle ich mir für FR vor - spätestens ab Höhe Kronenbrücke einen Tunnel und die B3 aus Norden an FR vorbeileiten (entweder über die Mosswaldallee oder paralell dazu).

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Pit Burger

Registriert seit: 26.04.2011

Kommentare: 385

08. Oktober 2011 - 11:45 Uhr

Dass das "Garten- und Tiefbauamt" nicht nur für seine Baustellen, sondern auch für einen Stau und seine Auswirkungen, sowie möglichen Ausweichrouten zuständig ist, war mir neu.

Bisher war für meine Begriffe die Polizei für sowas zuständig (der im Übrigen zu diesem Zeitpunkt das Ausmass der Verkehrsstörung noch nicht bekannt war). Jetzt weiß ich es auch besser.

"assig" ist hier also nur eines, ihr Kommentar.

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Kevin Arnold  

Kevin Arnold

Registriert seit: 03.12.2010

Kommentare: 172

08. Oktober 2011 - 12:13 Uhr

Das Problem sind die Leute die in der Innenstadt wohnen und meinen ein Auto haben zu müssen. Die Parkplätze entlang der B31 (Dreisam-, Schiller- und Lessingstraße) müßten zu einer zusätzlichen Fahrspur gemacht werden. Dann gäbe es keine Staus mehr.

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

08. Oktober 2011 - 18:17 Uhr

@ Paul Heier

Herr Heier - ich bin ein Pragmatiker oder, wie man so schön schreibt, ein "Realo". So lange es keine ernstzunehmende Alternative gibt, müssen wir uns nun mal mit dem leidigen Durchgangsverkehr durch FR Richtung Osten bzw. Südosten auseinandersetzen.
Selbst unter Aspekten des Umweltschutzes spricht alles für die Variante "Freie Fahrt", da bekanntlich ein PKW im Stop-and-Go-Betrieb deutlich mehr verbraucht, wie im fliessenden Verkehr bei z.B. 80 km/h (bei meinem Wagen macht das > 50% Mehrverbrauch aus).

Prinzipiell haben wir es mit 2 bis 3 Problemen zu tun - dem reinen Durchgangsverkehr, der Freiburger Bevölkerung und den Pendlern aus dem Umland, die in FR arbeiten.

Würde man die Problematik Durchgangsverkehr entschärfen, dann wäre sowohl den anderen beiden Gruppen, wie den Anwohnern deutlich geholfen. Dazu gehört aber Weitsicht und der Mut, auch mal eine verkehrspolitische Entscheidung zu treffen, die in ihren Grundsätzen zuerst einmal dem grünen Weltbild widerspricht, aber langfristig viele neue Möglichkeiten eröffnet.

Wieso Sie sich dagegen sperren, kann ich nicht nachvollziehen. Immerhin haben Sie noch keine praktikable Alternative genannt, wie man den Durchgangsverkehr in den Griff bekommt und damit auch den Schadstoffausstoß verringert.

In diesem Sinne, Herr Heier - lassen Sie mal hören, wie Sie das Problem angehen würden!

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Peter Disch (BZ)  

Peter Disch (BZ)

Registriert seit: 03.06.2009

Kommentare: 627

08. Oktober 2011 - 20:20 Uhr

@ M. Friedrich und Paul Heier:

Bitte hören Sie auf, andere Kommentatoren zu provozieren. Andernfalls müssen wir uns von Ihnen verabschieden.

Mit freundlichen Grüßen

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Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

08. Oktober 2011 - 22:27 Uhr

@Herr Disch, BZ: Was ist Ihnen denn über die Leber gelaufen? Schlechte Laune wegen der Samstagabend-Spätschicht?

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Manuel Rosenthal-Schöpflin  

Manuel Rosenthal-Schöpflin

Registriert seit: 13.07.2010

Kommentare: 1725

09. Oktober 2011 - 23:26 Uhr

So nebenbei hat dieses Forum auch wesentlich gute Aspekte:

Ich bin am Samstag in das Umland von Villingen gefahren.

Ich ahnte/lernte, dass es samstags auf der West-Ost-Querung sehr stauanfällig sein würde.
So bin ich an Freiburg vorbei (B3 richtung Norden), an Waldkicher vorbei, bei Bleibach abgebogen, durch das Simonswäldertal gefahren.
Durch Furtwangen, Vöhrenbach und Pfaffenweiler und noch ein paar kleinere Orte.
Schöne Strecke, vor Allem ganz staufrei.

Unterwegs konnte man gerne anhalten und die Landschaft genießen. Dabei konnten auch ein paar Drängler vorbei fahren.

So sind wir völlig entspannt angekommen. Man muss also nicht unbedingt in Freiburg im Stau stehen.

Danke Forum!

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Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

10. Oktober 2011 - 01:09 Uhr

*Sie* sind vorsätzlich einen Riesenumweg gefahren? Wie können Sie das denn mit Ihrer Ideologie vereinbaren?

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Ammar Ulabi™  

Ammar Ulabi™

Registriert seit: 08.05.2009

Kommentare: 3993

10. Oktober 2011 - 02:51 Uhr

@Harald Meierhofer

'Ne nette Radtour hat man da sicherlich hingelegt, allerdings zu oft und wohl auch zu lange währenddessen nebeneinander gefahren, sonst hätt's keine Drängler hinterdrein gegeben. Und das gelegentliche Anhalten erfolgte wohl auch nicht getreu dem Motto "Hallo Partner, Dankeschön!" neben der ach so einzigartig tollen Landschaft, - nee, man musste alle X km z.B. seine Räder nachpumpen, oder was trinken, oder was(ser)lassen, oder telefonieren, oder alles zusammen irgendwie immer mal tätigen.

Dafür hat man dann in der Weltmetropole VS mal einen anderen Kulturkreis zu sehen bekommen und erleben dürfen, vielleicht davon sogar so hinreichend genug, dass sich nun ganz neue geistige Horizonte auftun könnten, darunter u.a. die Abkehr von fanatischen Haltungen und (Welt?-)Anschauungen ??

Jedenfalls ist es doch toll, was so viele einsame Berghöfe, dicht durchmischte Nadel- und Laubbaumgewächse sowie Kuckucksuhr-Traditionen am Wegesrand auf solch einer Strecke bei einem so auslösen und bewirken können - ein zumindest heute eher schon etwas versöhnlicher klingender Tenor in Meinungsbekundungen könnte schließlich ein unmittebares Resultat aus alledem sein.

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Manuel Rosenthal-Schöpflin  

Manuel Rosenthal-Schöpflin

Registriert seit: 13.07.2010

Kommentare: 1725

10. Oktober 2011 - 06:30 Uhr

Herr Meierhofer, Riesenumweg?

Wenn überhaupt war der Umweg so riesig nicht.
Jedenfalls war der Weg schneller und sicherlich spritsparender als in Freiburg im Stau zu stehen.
Warum also nicht das Angenehme mit dem Nützlichen und Notwendigen verbinden?

@Herr Ulabi: Schön geschrieben!

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