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14. Januar 2012

Liebling der Frauen

Renault hat den Twingo überarbeitet.

Ein automobiles Schreckgespenst geht unter den Kleinstwagen um. Es hört auf den Namen VW Up und bedroht mit seinen Konzernablegern Seat Mii sowie Škoda Citigo die etablierte Rangfolge in diesem Segment. Bisher gaben hier – mit Ausnahme des Zweisitzers Smart – die Importeure den Ton an. Kein Wunder also, dass Renault seinen Twingo, bevor er 2014 in dritter Generation an den Start geht, jetzt nochmals einem Facelift unterzogen hat. Nunmehr tritt der Kleine mit verändertem Design, verbesserter Ausstattung sowie sparsamen Motoren an. Die neue Scheinwerfergestaltung lässt den Frauenliebling nun wieder ein wenig markanter aussehen. Der offizielle Einstiegspreis bleibt mit 9990 Euro für den 75 PS-Benziner unverändert. Doch bis Ende Januar bieten die Franzosen ihren Bestseller noch zum Kampfpreis von 8990 Euro an – inklusive Klimaanlage und Radio.

Leider ist ein ESP nicht serienmäßig an Bord. Für das müssen die Kunden 300 Euro Aufpreis zahlen. Nur bei den Motoren über 100 PS ist es stets dabei.

Der Basisbenziner, für den sich 90 Prozent der überwiegend weiblichen Kunden entscheiden, verbraucht durchschnittlich 5,1 Liter. Für ihn gibt es gegen einen Aufpreis von 200 Euro eine verbrauchsoptimierte Variante, die den Spritkonsum um 0,6 auf 4,5 Liter reduziert.

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Der 1.2-Liter-Motor ist an eine Fünfgangschaltung gekoppelt. Alternativ steht ein automatisiertes Getriebe zur Wahl. Die zwei leistungsstärkeren Otto-Triebwerke mit 102 PS und 133 PS sowie der 1,5-Liter-Selbstzünder mit 86 PS spielen in Deutschland nur eine untergeordnete Rolle.

Neu geordnet hat Renault die Ausstattungslinien, erhältlich ist auch wieder ein großes Faltschiebedach.

Autor: SP-X