Neues Licht für dunkle Zeiten

Fabian Hoberg

Von Fabian Hoberg (dpa)

Sa, 06. Oktober 2018

Auto & Mobilität

Upgrade bringt alte Scheinwerfer zum Leuchten.

Im Herbst und Winter müssen Autofahrer früher zum Lichtschalter greifen – sofern das keine Automatik übernimmt. Manche wünschen sich dann mehr Licht auf der Straße, etwa wenn sie keine LED- oder Xenonscheinwerfer haben. Mit neuer Lichttechnik können alte Scheinwerfer optimieren werden.

Halogen-Scheinwerfer etwa lassen sich aufrüsten. "Die Leuchtkraft von Halogen-Scheinwerfern lässt sich unkompliziert durch Einbau einer qualitativ hochwertigeren und leistungsfähigeren Glühbirne verbessern", sagt Marcel Mühlich vom Auto-Club Europa (ACE). Dies sei ratsam. Oft stecken in günstigeren Fahrzeugklassen leistungsschwächere Glühbirnen, die sich durch stärkere ersetzen lassen. "Neue Glühbirnen für 15 bis 20 Euro können die Sicht erheblich verbessern." Sie tragen so zur Verkehrssicherheit bei. "Es darf aber nur der Lampentyp eingebaut werden, der für den entsprechenden Scheinwerfer zugelassen ist. Ein Blick ins Bordbuch hilft", sagt Ulrich Köster vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Upgrade-Lampen sollten paarweise eingebaut und in der Werkstatt auf korrekte Einstellung geprüft werden.

Bei älteren Scheinwerfern, deren Reflektoren blind werden, können sich neue lohnen. Christian Buric vom ADAC rät, zuerst die Reflektoren, wenn möglich, zu reinigen und die Scheinwerfer richtig einstellen zu lassen. Bringe dies keine Besserung, könne ein Austausch Sinn machen. Diesen übernehme dann am besten die Werkstatt.