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04. Juli 2009
Neues Modell zum Geburtstag
Kymco seit 15 Jahren in Deutschland
Der Name ist nicht gerade griffig, dennoch hat sich der taiwanesische Rollerhersteller Kymco auf dem deutschen Markt behauptet: Seit 15 Jahren werden seine Fahrzeuge nach Deutschland importiert und inzwischen ist Kymco bei 125er-Rollern die Nummer zwei im Markt (nach Piaggio) und bei den Quads oder All Terain Vehicles (ATVs) bis 500 Kubikzentimetern Hubraum sogar Marktführer. Die Kwang Yang Motor Corporation – so der volle Name von Kymco – produziert seit mehr als 40 Jahren Zweiräder. Vor 15 Jahren wurde das Importunternehmen Motor Sport Accessoires (MSA) im bayerischen Weiden gegründet und führte erstmals Kymco-Roller auf dem deutschen Markt ein. Zur Produktpalette zählen Roller, Quads und kleine Motorräder. Im vergangenen Jahr verkauften die rund 600 deutschen Händler mehr als 23 000 Fahrzeuge.
"Wir hatten anfangs gerade mal drei Roller im Programm", erinnert sich MSA-Vertriebsleiter Jörg Müller. "Der ungewohnte Markenname und das damals noch sehr asiatische Styling machten uns den Einstieg nicht ganz einfach." Geholfen hat in Deutschland die Kooperation mit BMW, für die Kymco Einzylindermotoren herstellt, die bei BMW in die Enduro G 450 X eingebaut werden.
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Für das Jubiläumsjahr hat Kymco zwei "Schmankerl" neu im Programm: Der Roller Downtown 125i, der für 3695 Euro verkauft wird sowie den Myroad 700i mit 700 Kubikzentimetern Hubraum und einer Leistung von 55 PS (41 kW), der schneller als 170 km/h fährt und spätestens im Herbst zu Preisen von jenseits der 6000-Euro-Marke bei den Händlern steht.
Autor: ftu
