Mobilität

Schweiz und Österreich verteuern die Vignetten

Max Friedhoff (SP-X)

Von Max Friedhoff (SP-X)

Sa, 01. Dezember 2018 um 16:30 Uhr

Auto & Mobilität

Ab heute können Autofahrer die neuen Autobahn-Vignetten für die mautpflichtigen Strecken in Österreich, Slowenien und der Schweiz nutzen. Erhöht haben sich die Preise in der Schweiz und in Österreich.

Der Automobilclub ADAC erklärt, wie die Regeln sind: Die 2019er-Vignetten gelten demnach von sofort an. Alle 2018er-Vignetten sind allerdings noch bis einschließlich 31. Januar 2019 gültig – es besteht also kein Grund zur Eile. Der zusätzliche Nutzungsmonat, der sich durch die schon jetzt geltende Gültigkeit der 2019er-Plaketten ergibt, kann sich also besonders für Neukäufer lohnen. Während die Preise in Slowenien unverändert bleiben (ein Jahr kostet 110 Euro, ein Monat 30 Euro und eine Woche 15 Euro), schlagen die beiden Alpenländer leicht drauf. In der Schweiz steigt der Preis um umgerechnet 75 Cent auf 36,50 Euro für die ganzjährige Nutzung der eidgenössischen Autobahnen.

In Österreich ist es etwas komplizierter. Der Pkw-Preis für die Jahresnutzung steigt um 1,90 Euro auf 89,20 Euro, für zwei Monate werden 26,80 Euro fällig (plus 60 Cent), und zehn Tage kosten 9,20 Euro (plus 20 Cent). Motorradfahrer zahlen für das Jahr nun 35,50 Euro (plus 80 Cent), für zwei Monate 13,40 Euro (plus 30 Cent) und für zehn Tage 5,30 Euro (plus zehn Cent). Verstöße werden teuer. Wer etwa ohne gültige Vignette in der Schweiz erwischt wird, zahlt 100 Schweizer Franken. Zudem muss ein Exemplar nachgekauft und am Auto angebracht werden.