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20. März 2017 10:10 Uhr

Chaos

5 Tipps, wie Du Deinen Schreibtisch richtig aufräumst

Ein übersichtlicher Schreibtisch ist wichtig für konzentriertes Arbeiten. Krimskrams und Papierberge haben darauf nichts zu suchen. Mit der richtigen Einstellung kann das Aufräumen sogar Spaß machen.

  1. Aufräumen kann sich lohnen - Chaos auf dem Schreibtisch ist oft ein Hindernis für effektives Arbeiten. Foto: Sergey Yarochkin/Fotolia.com

  2. Ist der Schreibtisch aufgeräumt, ist mehr Platz für gute Gedanken. Foto: Jeff Sheldon (Unsplash.com)

Wer viel Arbeit hat, kann auf seinem Schreibtisch schnell den Überblick verlieren. In schlimmsten Fall verschwinden wichtige Dokumente zwischen Papierstapeln und Krimskrams. Wie das Aufräumen Spaß macht, erklärt der Bürocoach Jörg Reimann.

Aus seiner Sicht gehören auf einen übersichtlichen Schreibtisch das Telefon, der Monitor, ein kleiner Stifteköcher, eine saubere Tastatur und die Computermaus – und sonst nichts.

Der richtige Weg dahin in fünf Schritten

  • 1. Richtig anfangen: Der Gedanke "Heute muss ich meinen Schreibtisch aufräumen" wäre der falsche Start in den Tag. Denn wer so anfängt, hat schon vorher keine Lust. "Sagen Sie: Ich mache heute eine Aufräumparty", schlägt Jörg Reimann vor. So steigt die Laune, und hinterher gibt es sogar einen Grund zu feiern.
  • 2. Beweisfotos: Zunächst sollten Fotos vom Schreibtisch und von den Ablagen gemacht werden. Beim Ansehen dieser Bilder entsteht ein ganz anderer Eindruck vom eigenen Arbeitsplatz. "Dann sieht man, wie die Istsituation wirklich ist, denn man hat sich im Lauf der Jahre schon an die Situation gewöhnt", erklärt der Bürocoach.

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  • 3. Schreibtisch abräumen: Wer Zeit sparen will, sollte den Tisch komplett ab- und ausräumen. Das gilt auch für Fächer, Körbe, Stapel, die Schreibtischunterlage und alles darunter. Dann heißt es: einmal mit dem Putzlappen drüber wischen.
  • 4. Radikal entsorgen: "Jeder Vorgang wird nur einmal in die Hand genommen und dann wird entschieden", sagt Reimann. Hat er sich erledigt, kommt er sofort in den Müll. Auch Texte, die man eigentlich lesen wollte, sollten bei dieser Gelegenheit sofort entsorgt werden. "Aus meiner Erfahrung reduzieren sich die meisten Stapel dann schon auf weniger als die Hälfte", sagt Jörg Reimann.
  • 5. Unterlagen einsortieren: Unterlagen zu abgeschlossenen Vorgängen gehören ins Archiv im Schrank oder sollten eingescannt werden. "Der Trend ist ganz klar die digitale Ablage", sagt Reimann. Übrig bleibt, was noch zu tun ist. Aktuelles wird in einen Eingangskorb auf dem Tisch sortiert. Und alle Dinge, die später zu erledigen sind, können nach verschiedenen Organisationssystemen ebenfalls sortiert werden.

Autor: dpa