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07. Juli 2012

Fragen Sie nur!

Warum bestehen Hühnereier aus Eigelb und Eiweiß?

"Das ergibt sich aus der embryonalen Entwicklung aller Wirbeltiere", erklärt Martin Scaal, Professor am anatomischen Institut der Universität Köln. Denn alle Wirbeltiere benötigen zum Wachsen vergleichbare Bedingungen: Sie schwimmen während ihrer frühen Entwicklung in einer wässrigen Umgebung. Während Fische und Amphibien direkt ins Wasser laichen und Säugetiere eine flüssigkeitsgefüllte Fruchthöhle um den Embryo bilden, legen Vögel und Reptilien hartschalige Eier. In diesen Eiern ist neben der Eizelle die Nährflüssigkeit eingeschlossen. "Die eigentliche Eizelle in den Vogeleiern ist das, was wir Eigelb nennen", so Martin Scaal. "Aus ihr entsteht nach der Befruchtung der Embryo. Das flüssige Eiweiß hingegen umgibt das Eigelb und bettet den Embryo somit in dem feuchten Milieu, das er zur Entwicklung benötigt. Außerdem versorgt es ihn mit Proteinen und dämpft Stöße von außen." Deshalb ist ein Hühnerei eigentlich wie ein kleines Aquarium: Die Eizelle schwimmt in ihrer ganz eigenen wässrigen Umgebung. Noch Fragen? Fragen Sie nur! Per Postkarte an die

Badische Zeitung, Basler Straße 88, 79115 Freiburg oder per E-Mail an fragen@badische-zeitung.de

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Autor: berk


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