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App Store

Apple lehnt Apps mit Dropbox-Funktionen ab

Apple hat in den vergangenen Wochen zahlreiche Apps für die Veröffentlichung in seinem App Store abgelehnt, weil sie auf Funktionalitäten des Cloud-Dienstes Dropbox setzen.

In dieser Woche wurden Beschwerden mehrerer iOS-Entwickler laut, die ihre Software-Anträge für eine Veröffentlichung im App Store betreffen. Demzufolge lehnt Apple so gut wie alle Anwendungen ab, die für das Abspeichern von Dokumenten auf das Software-Enwickler-Kit von Dropbox zurückgreifen. Wie Dropbox gegenüber dem Technik-Magazin The Verge erlärt, lägen die Ablehnungen für entsprechende Funktionalitäten in der Möglichkeit begründet, Dropbox-Accounts anzulegen. Laut Dropbox arbeite man derzeit mit Apple an einer Lösung, die einen „eleganten Kompromiss“ für entsprechende Apps bieten soll. Schaut man sich die App-Store-Nutzungsbedingungen an, sind die Ablehnungen durchaus legitim. Dort heißt es, dass Apps, die auf externe Anmeldungs- oder Kauf-Mechanismen verlinken, nicht für den App Store genehmigt werden. Es bleibt abzuwarten, für welchen Kompromiss sich Apple und Dropbox entscheiden werden.

Cloud-Speicher - Dropbox verschenkt 3 GB Speicherplatz

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Dropbox hat inzwischen eine vorübergehende Lösung gefunden und den anstößigen Link zur Account-Erstellung aus der neuen Version des Entwickler-Kits entfernt. Der Cloud-Service zählt aktuell mehr als 50 Millionen Nutzer auf 250 Millionen unterschiedlichen Geräten.

© IDG / In Zusammenarbeit mit pcwelt.de

Autor: Denise Bergert