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Gadget des Tages

Breathometer - Alkohol am Smartphone

Das US-amerikanische Startup Breathometer hat ein Zusatzgerät für Smartphones entwickelt, mit dem sich der Alkoholgehalt im Körper feststellen lässt.

  1. Breathometer (mit Smartphone) - Der Breathometer wird laut Entwicklerteam an den Kopfhörereingang des Smartphones gestöpselt. Danach muss man noch die zugehörige App herunterladen und schon kann es losgehen. Das Gadget soll mit Apples iPhone sowie iPod Touch (ab iOS 5) und Android-Geräte (ab Version 2.3) kompatibel sein. Foto: IDG

  2. Breathometer (mit Smartphone) - Das Startup Breathometer bewirbt aktuell ein gleichnamiges Gerät auf der Crowdfunding-Plattform sowie der . Mit dem Handy-Aufsatz soll die Überprüfung des Blutalkohols kein Problem sein. Foto: IDG

  3. Breathometer (und Smartphone) - Die Idee hinter dem Gerät scheint genug Abnehmer zu finden. Die Finanzierungsschwelle von 25.000 US-Dollar (rund 19.500 Euro) wurde ohne Probleme übersprungen. Neun Tage vor Ende des Crowdfundings sind bereits fast 116.000 US-Dollar (rund 90.000 Euro) zusammengekommen. Foto: IDG

  4. Breathometer (und Smartphone im Auto) - Die Angebote für das Breathometer variieren zwischen 20 US-Dollar (rund 16 Euro, Auslieferung Januar 2014) und 500 US-Dollar (rund 390 Euro). Für diesen Betrag erhält der Unterstützer allerdings auch eine lebenslange Mitgliedschaft und jeweils ein neues Gerät, sobald es weiterentwickelt wurde. Foto: IDG

  5. Breathometer (und Smartphone in einer Bar) - Wer nicht lange warten möchte, kann auch 100 US-Dollar (rund 78 Euro) investieren und bekommt eines der Breathometer in der Farbe seiner Wahl (Jet Black, Arctic White, Electric Blue oder Light Pink) im Juli zugeschickt. Nach Deutschland kostet der Versand zusätzlich 20 US-Dollar (rund 16 Euro). Weitere Informationen gibt es bei und der . Foto: IDG

Einige Leser werden sich vielleicht an die Aussage von Günther Beckstein im Vorfeld des Oktoberfestes 2008 erinnern: "Wenn man zwei Maß in sechs, sieben Stunden auf dem Oktoberfest trinkt, ist Autofahren noch möglich." Damals kritisierte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) den amtierenden Ministerpräsidenten für sein Statement: "Vermutlich hatte er gerade zwei Maß getrunken, als er das gesagt hat", monierte der bayerische GdP-Landesvorsitzende Harald Schneider.

Wer lieber einen Test macht, bevor er die Worte von Beckstein für bare Münze nimmt, kann im mobilen Zeitalter auf Zusatz-Gadgets für sein Smartphone zurückgreifen. So bewirbt das Startup Breathometer aktuell ein gleichnamiges Gerät auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo sowie der eigenen Website. Mit dem Handy-Aufsatz soll die Überprüfung des Blutalkohols kein Problem sein.

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Der Breathometer wird laut Entwicklerteam an den Kopfhörereingang des Smartphones gestöpselt. Danach muss man noch die zugehörige App herunterladen und schon kann es losgehen. Das Gadget soll mit Apples iPhone sowie iPod Touch (ab iOS 5) und Android-Geräte (ab Version 2.3) kompatibel sein.

Für die Anwendung muss der Nutzer den Aufsatz anatmen, das Gerät prüft anschließend die Blutalkoholkonzentration (BAK). Die Angabe erfolgt mit Hilfe der App, welche den Prozentanteil des Alkohols im gesamten Körper misst (Promillewert). So beträgt die Höchstgrenze in Deutschland 0,5 Promille. Allerdings dürfen Fahranfänger bis zum 21. Lebensjahr einen BAK-Wert von 0,0 Promille nicht überschreiten. Bereits bei einem Wert von 0,3 Promille droht der Entzug des Führerscheins, sollte die Fahrtüchtigkeit eingeschränkt sein.

Auch wenn Alkohol am Steuer somit fast ausgeschlossen wird, gibt es genügend Autofahrer, die Alkohol vor der Fahrt trinken. Die Erfinder des Breathometer werben daher aufgrund der handlichen Größe und scheinbar leichten Bedienung für ihr Gerät. Die App bietet zudem die Möglichkeit, Messergebnisse zu speichern. So kann man sein Trinkverhalten auch langfristig beobachten. Das Startup weist allerdings darauf hin, dass das Gadget nur eine Empfehlung ausspricht. Wie sich der Autofahrer verhält, liegt im eigenen Ermessen.

Die Idee hinter dem Gerät scheint jedenfalls genug Abnehmer zu finden. Die Finanzierungsschwelle von 25.000 US-Dollar (rund 19.500 Euro) wurde ohne Probleme übersprungen. Neun Tage vor Ende des Crowdfundings sind bereits fast 116.000 US-Dollar (rund 90.000 Euro) zusammengekommen. Die Angebote für das Breathometer variieren zwischen 20 US-Dollar (rund 16 Euro, Auslieferung Januar 2014) und 500 US-Dollar (rund 390 Euro). Für diesen Betrag erhält der Unterstützer allerdings auch eine lebenslange Mitgliedschaft und jeweils ein neues Gerät, sobald es weiterentwickelt wurde.

Wer nicht lange warten möchte, kann auch 100 US-Dollar (rund 78 Euro) investieren und bekommt eines der Breathometer in der Farbe seiner Wahl (Jet Black, Arctic White, Electric Blue oder Light Pink) im Juli zugeschickt. Nach Deutschland kostet der Versand zusätzlich 20 US-Dollar (rund 16 Euro). Weitere Informationen gibt es bei Indiegogo und der Produkt-Website.

© IDG / In Zusammenarbeit mit computerwoche.de

Autor: Tobias Wendehost