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Barcoo, kaufDa, Layar & Co.

Die besten Shopping-Apps

Als kleine, mobile und vor allem Internet-fähige Geräte sind Smartphones als Einkaufshelfer geradezu prädestiniert. Hier finden Sie die besten Apps dazu.

  1. Barcoo Teaser

  2. Achtung Supermarkt

  3. Pakete

  4. Pakete

  5. Guenstiger.de

  6. Gift Plan - Person

  7. Gift Plan - Ideen

  8. Kaufda Navigator

  9. Reposito

  10. Reposito

  11. Reposito

  12. Supermarkt Guide

  13. Snipz

  14. Layar

  15. Barcoo

  16. Gift Plan - Kalender

  17. Gift Plan - Anlässe

  18. Gift Plan - Shopping List

  19. Reposito

  20. Reposito

  21. Reposito

Unterwegs Preise vergleichen, Schnäppchen jagen, Inhaltsstoffe prüfen, Einkaufslisten abarbeiten, Produkte finden und sofort kaufen - mit dem Smartphone, der richtigen App und nicht zuletzt einer guten Internet-Verbindung geht das Einkaufen gleich viel schneller, einfachen und preiswerter von der Hand. Hier eine Übersicht über die besten nützlichen Einkaufshelfer.

Barcodes scannen

Die kostenlose Anwendung "Barcoo" (Android, iOS) von Checkitmobile GmbH, ein Spinoff der Berliner Humbolt-Universität, gehört zu den Apps, auf die Ladenbetreiber nicht unbedingt gut zu sprechen sind. Barcoo erlaubt es dem Nutzer, den Strichcode eines Produkts einzuscannen (oder die abgebildeten Zahlen einzutippen) und liefert dann verschiedene Informationen als Ergebnis. Dazu gehören eine Kurzbeschreibung, bei Lebensmitteln die Angabe von Inhaltsstoffen und die Bewertung von anderen Barcoo-Anwendern. Außerdem zeigt die App an, wo die Ware in der unmittelbaren Nähe oder in Web-Shops erhältlich ist - und zu welchem Preis. Bei der Nutzung von Barcoo ist daher sensibler Umgang angebracht. Spätestens wenn man in einem Geschäft bereits kostenlose Beratungsleistung erhalten hat, sollte sich der Einsatz ohnehin Tabu sein.

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Supermarkt finden

Es ist kurz vor Ladenschluss, Sie kennen sich in der Gegend nicht aus und müssen dringend noch Lebensmittel einkaufen? Kein Problem, da gibt es eine App dafür. Der "Supermarkt Guide" von ITnovis (iTunes-Link) zeigt auf Basis der aktuellen Standortinformationen nahe gelegene Einkaufsmöglichkeiten in einer Karte (Google Maps) oder Liste an. In einer Detailansicht erfährt der Nutzer auch wichtige Infos wie Öffnungszeiten, Telefonnummer oder Website - sofern vorhanden: Trotz des üppigen Datenbestand von über 53.000 Supermärkten in Deutschland, Frankreich, Italien, Schweiz und Österreich gibt es leider noch Märkte, die der Supermarkt Guide nicht kennt - ein manuelles Hinzufügen über die App ist leider nicht möglich.

Einkaufslisten erstellen

Die kostenlose App "Wunderlist" der 6Wunderkinder GmbH eignet sich auch wunderbar für Shopping-Listen. Einkaufsgemeinschaften jeder Art, also Familien, WGs oder auch Kleinbetriebe können dabei bequem am PC, Mac oder unterwegs am Smartphone ( Android, iOS) festhalten, was sie noch diese Woche, am Wochenende oder dem monatlichen Großeinkauf besorgen müssen. Dank der dazugehörigen Cloud-Synchronisierung werden die To-Do-Listen nicht nur kontinuierlich gesichtert, jeder Nutzer erhält auf jedem Endgerät auch seine aktuellen privaten Aufgaben präsentiert und kann deviceunabhängig Änderungen vornehmen.

Preise vergleichen

Die App des Preisvergleichsdiensts "Guenstiger.de" (Android, iOS) ist Minimalismus und Funktionalismus pur - ideal, wenn man unterwegs schnell einen Preis recherchieren muss. So finden sich auf der Startseite lediglich Logo und ein Eingabefeld für Suchanfragen sowie - in der Android-Version - Button zum Barcode scannen. Nach der Eingabe spuckt die App auf einer Übersichtsseite passende Produkte mit Kurzbeschreibung und Mindestpreis aus. Konkreter wird es eine Ebene tiefer - hier listet Guenstiger.de auf Basis der Standortdaten die günstigsten lokalen Preise auf, alternativ kann sich der Nutzer über die günstigsten Preise im Web informieren, die technischen Daten nachsehen oder Tests und Meinungen dazu lesen.

Einkaufsmöglichkeiten entdecken

Dank der Funktion, Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe anzuzeigen, eignet sich die kostenlose App des Bewertungsportals Qype (fast alle Plattformen) auch wunderbar zum Shoppen. Dem Nutzer bieten sich dazu die drei Kategorien "Shopping", "Mode" sowie "Lebensmittel & Supermärkte" an. Die Ergebnisse in Reichweite des Anwenders werden wahlweise in einer Liste oder auf Google Maps dargestellt und beinhalten neben allgemeinen Informationen (Entfernung, Adresse, Link, Öffnungszeiten) auch - sofern vorhanden - Bewertungen von anderen Qype-Nutzern. Zusätzlich zeigt die App in einem neuen Fenster zusätzliche Treffer für die jeweilige Unterkategorie (Möbel, Baumarkt, Computer etc.) an.

Angebote vergleichen

Hand aufs Herz: Auch Sie standen schon einmal ratlos vor einem Supermarktregal und rechneten im Kopf nach, ob die Familienpackung für x,xx Euro wirklich günstiger als zwei normale Packungen für je y,yy Euro ist. Für Fälle wie diese hat Level 61 die 79 Cent teure iPhone-App "Achtung Supermarkt" (iTunes-Link) entwickelt. Es handelt sich hierbei im Grunde genommen nur eine simple Taschenrechner-Anwendung - diese wurde aber speziell für die oben beschriebene Situation im Supermarkt erstellt. Entsprechend einfach ist die Bedienung: Sie geben einfach die Informationen der zwei zu vergleichenden Produkte ein, die App errechnet daraufhin den jeweiligen Grundpreis und zeigt mit rot und grün an, welches davon teurer beziehungsweise günstiger ist. Damit ist die Funktionalität der App bereits beschrieben. Zu Erwähnen ist lediglich noch, dass Achtung Supermarkt selbst durch unterschiedliche und teilweise exotische Maßeinheiten wie fl. Oz oder gal. nicht aus der Fassung gebracht wird.

Sendungen nachverfolgen

Wer fleißig im Web einkauft, hat früher oder später das Problem, den Überblick über die erwarteten Sendungen zu behalten. Eine besonders nützliche App (leider nur für Android ) ist "Pakete" (Parcels) von Timo Behrmann. Anders als die meisten angebotenen Tracking-Apps unterstützt die kostenlose Anwendung (Donation möglich) die Sendungsverfolgung bei allen großen Paketdiensten in Deutschland sowie bei einer Vielzahl internationaler Dienstleister. Um den Status eines Pakets im Auge zu behalten, muss der Nutzer nur den Versender/Paketdienst auswählen und die erforderlichen Tracking-Informationen (Bestell- oder Sendungsnummer etc.) eingeben. Anschließend kann sich der Anwender auf vielfältige Weise (Signalton, Vibration) über den Status seiner erwarteten Lieferung informieren lassen, die Einstellmöglichkeiten im Menü lassen fast keinen Wunsch offen.

Angebote entdecken

Mit dem kostenlosen "kaufDA Navigator" können sich Verbraucher bequem über aktuelle Angebote in der Nähe ihres Standorts oder eines frei wählbaren Ortes informieren, ohne stapelweise Prospekte zu wälzen. Die für Android (Link), iPhone und iPad (Link) verfügbare App zeigt außerdem die nächstgelegenen Ladengeschäfte mit allen relevanten Informationen auf einer Umgebungskarte oder Liste an - filterbar nach den Kategorien Einkaufen, Essen und Trinken und Dienstleistungen. Als dritte Funktion kann der Anwender einen persönlichen KaufDa-Ticker kreieren, indem einzelne Shops oder Handelsketten auswählen. Dieser hält ihn dann über die neusten Angebote auf dem Laufenden.

3D-Suche

Shoppen in einem unbekannten Stadtviertel oder einer fremden Stadt kann Laune machen, allerdings nur wenn man Zeit hat. Anders sieht es aus, wenn man dringend ein bestimmtes Geschäft sucht. Hier hilft die für iPhone (Link), Android (Link) und Symbian (Link) angebotene Augmented-Reality-App "Layar" auf die Sprünge: Die kostenlose Anwendung blendet auf Basis von GPS-Informationen in die Kameraansicht eines Ortes zusätzliche Ebenen (Supermarktsuche, Restaurants, McDonalds) ein und erleichtert dadurch die Suche. Sollte das Bargeld knapp geworden sein, assistiert Layar mit einer speziellen Ebene auch beim Auffinden eines Geldautomaten.

Schnäppchen jagen

Wer sich immer noch wundert, warum er immer zu spät von günstigsten Angeboten erfährt - neben allgemeinen Blogs sorgen auch darauf spezialisierte Webseiten und Apps dafür, dass sich die Informationen über solche Schnäppchen wie ein Lauffeuer verbreiten. Eine davon ist die für Android (LInk), iPhone und iPad (Link) verfügbare Anwendung "Snipz" von der Schulz und Nuss GmbH. Die kostenlose App listet chronologisch alle neuen Sonderangebote auf - Grundlage davon ist die Webseite Snipz.de. Die dazugehörige Website ist im Vergleich dazu aber wesentlich ruhiger und augenfreundlicher (zumindest in der Übersicht), Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich via Push Notification über neue Deals informieren zu lassen. Um nebenher noch ein halbwegs normales Leben zu führen, kann der Nutzer die Benachrichtigungen nach bestimmten Kategorien filtern, sich dabei eine Ruhezeit zwischen 22 Uhr nachts und 6 Uhr früh gönnen oder zumindest den Sound für Push-Notifications abstellen.

Geschenke planen

Alle Jahre wieder... dasselbe Drama: Der nächste Feiertag rückt näher und plötzlich gilt es, binnen kürzester Zeit Geschenke für eine ganze Reihe von Freunden und Verwandten zu besorgen. Doch was hatte sich der Neffe beim letzten Besuch so sehr gewünscht? Welche Kleidergröße trägt meine Frau noch mal? Und was zum Teufel schenke ich meinem Vater?

Die Entwickler von Glasshouse Apps haben sich mit "Gift Plan" (iTunes-Link) zum Ziel gesetzt, Struktur in die Geschenkeplanung zu bringen. So hilft die 2,39 Euro teure App nicht nur dabei, über das Jahr hinweg Geschenkideen für bestimmte Personen festzuhalten. Sie speichert auch deren Vorlieben, Kleidergrößen und die Anlässe für eine Bescherung, etwa Geburtstag, Hochzeitstag und Ähnliches. Benachrichtigungen stellen sicher, dass kein Festtag übersehen wird. Außerdem werden die Daten in einem übersichtlichen Kalender angeordnet. Last, but not least berechnet die Anwendung auch noch, welche Kosten für Großevents wie Weihnachten anfallen.

Kassenbelege digitalisieren

Gemessen an den möglichen Garantie- und Umtauschansprüchen werden Quittungen und Kassenzettel geradezu stiefmütterlich behandelt: Nicht selten legt man sie nach dem Einkauf irgendwo hin oder wirft sie gar mit der Verpackung in den Müll. Werden sie dann doch benötigt, beginnt die mühsame Suche in Schubladen - oder Papierkörben.

Das Karlsruher Startup Reposito GmbH hat nun eine passende Lösung für iPhone-Besitzer entwickelt: Der Nutzer fotografiert einfach mit der eingebauten Kamera den Kassenzettel ab und scannt den Barcode des dazugehörigen Produkts ein. Die Informationen werden anschließend zusammengeführt und über die kostenlose iPhone-App (Link) in dem Online-Archiv von Reposito abgelegt. Dort kann sie der Käufer - falls erforderlich - über verschiedene Endgeräte abrufen und ausdrucken, selbst zu einem Zeitpunkt, wo der Originalbeleg wegen des Thermo-Druckpapier längst nicht mehr lesbar ist.

Damit nicht genug, hält die App demnächst ablaufende Gewährleistungs- und Garantiefristen im Auge und ermöglicht so, noch vor Ablauf mögliche Fehler zu finden und zu vermeiden, dass man sich drei Tage nach Gewährleistungsablauf ärgert.

© IDG / In Zusammenarbeit mit computerwoche.de

Autor: Manfred Bremmer