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19. Dezember 2008

KURZ GETESTET

Telefon & Handy

Ein iPhone-Killer soll er sein, der exklusiv von Vodafone vertriebene Blackberry 9500 Storm, doch an diesem Ziel scheitert das Touchscreen-Smartphone kläglich. Hersteller RIM setzt bei diesem Modell im Gegensatz zu anderen Blackberrys nicht auf echte Buchstabentasten, sondern auf eine doppelt belegte Bildschirmtastatur. Das bloße Antippen auf dem Bildschirm genügt jedoch nicht, denn das gesamte Display ist lose aufgehängt und lässt sich wie eine große Maustaste ins Gerät drücken. Nur so kann die gewünschte Eingabe bestätigt werden. Das ist umständlich und in den Ecken auch ziemlich schwergängig. Wenig überzeugend ist auch der Neigungssensor, der automatisch zwischen Hoch- und Querformat umschalten soll. Selbst bei minimaler Seitenlage kippte die Software das Bild wild hin und her. Surfen im Internet macht mit dem Storm ebenfalls keinen Spaß: http://www.badische-zeitung.de wurde trotz schneller UMTS-Verbindung viel langsamer geladen als auf einem iPhone mit EDGE. Die Seite ließ sich nur träge von oben nach unten scrollen und vergrößern. Die Software wirkt an vielen Stellen sehr ruckelig und ärgert den Benutzer häufig mit einem Wartesymbol. Auch wenn RIM mit Softwareupdates vielleicht noch manche Unzulänglichkeiten ausbessern kann – der Storm wird seinem Namen nicht gerecht. Bestenfalls ist er eine sanfte Brise. http://de.blackberry.com

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http://www.vodafone.de

Autor: Matthias Weniger