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29. Juni 2012

Streit um WWF- Schwarzbuch

Gute Chancen für Einigung.

Im Rechtsstreit zwischen der Umweltstiftung WWF und dem kritischen Buchautor Wilfried Huismann erwarten beide Seiten eine außergerichtliche Einigung. Sie hätten an diesem Mittwoch ausführlich und "sehr konstruktiv" über alle strittigen Punkte gesprochen, sagte WWF-Sprecherin Astrid Deilmann. Sie sei zuversichtlich, dass innerhalb der nächsten zwei Wochen eine Einigung erzielt werden könne. Huismann bestätigte: "Wir haben uns in einer ganzen Reihe von Punkten geeinigt. Ich sehe gute Chancen für eine Einigung."

Das Landgericht Köln hatte den Kontrahenten eine gütliche Einigung nahegelegt und dafür einen Vorschlag gemacht. Darin regte es die Umformulierung einiger Passagen an. Der Hauptvorwurf des Buches, dass der WWF zu industrienah sei, bleibt aber unverändert bestehen. Die bereits gedruckten Exemplare der ersten Auflage des Buches sollen nach dem Vorschlag des Gerichts noch bis Jahresende verkauft werden dürfen. Der WWF hatte eine einstweilige Verfügung gegen das "Schwarzbuch WWF" beantragt. 13 Einzelpunkte sollten nicht weiter verbreitet werden dürfen. Das Gericht hatte einen Teil der vom WWF vorgebrachten Einwände nachvollzogen aber auch betont, dass sich die Organisation Kritik gefallen lassen müsse.

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Autor: dpa