Verletzend, werblich

epd

Von epd

Sa, 22. September 2018

Computer & Medien

Rügen des Presserates.

Der Deutsche Presserat hat mehrere Rügen wegen Verletzungen des Persönlichkeitsschutzes und wegen Schleichwerbung erteilt. Wie das Organ der freiwilligen Selbstkontrolle am Freitag in Berlin mitteilte, wurde unter anderem "Bild.de" gerügt. Das Nachrichtenportal hatte über die Festnahme eines Mannes in Dortmund berichtet, dem eine Vergewaltigung vor den Augen zweier Kinder vorgeworfen wird. In der Veröffentlichung eines Fotos vom Wohnzimmer des Opfers, in dem die Tat geschehen sein soll, sieht der Presserat den Persönlichkeitsschutz verletzt. Wegen eines Verstoßes gegen die klare Trennung von Redaktionsteil und Werbung wurde "Chip Online" gerügt. Im Beitrag über das Tagesangebot eines Online-Versandhauses sei das Produkt sei "in werblicher Sprache" beschrieben worden, so der Presserat. "Lisa Online" erhielt eine Rüge wegen Schleichwerbung für ein homöopathisches Mittel. Weitere Rügen erhielten die "Siegener Zeitung" und die "Nordwest-Zeitung".