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06. Februar 2012

STEUEREHRLICHKEIT UND FALLSTRICKE

Das Risiko, wegen einer Steuerstraftat entdeckt zu werden, ist heute größer als je zu vor. Michael Klaeren, Geschäftsführer der Steuerberaterkammer Südbaden, rät: "Es ist Sache jedes Einzelnen abzuschätzen, ob er dieses Risiko eingehen möchte. Der Weg in die Steuerehrlichkeit birgt aber einige Fallstricke. Die Angaben zu den hinterzogenen Steuern müssen vollständig sein. Bei Zeitdruck kann die Selbstanzeige auch kaskadenförmig abgegeben werden, wobei im Wege der Schätzung die nicht gemeldeten Einkünfte großzügig nach oben aufgerundet werden sollten, damit später nicht doch der Vorwurf nicht vollständiger Erklärung gemacht werden kann. Entsprechend verhält es sich, wenn beispielsweise über Schwarzeinnahmen keine Aufzeichnungen geführt wurden. Zwingend ist er nicht, wohl aber ratsam. Es darf auch nicht vergessen werden, dass nicht alle Taten als Steuerstraftat eingeordnet werden. Hier kann der Steuerberater qualifiziert beraten."

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Autor: bex