Vom Bund bis zur Gemeinde

dpa

Von dpa

Mo, 09. Juli 2018

Geld & Finanzen

Förderungen fürs Bauen.

Das Sanieren oder Renovieren, erst recht aber der Bau eines Eigenheims geht ins Geld. Auch wenn die Kreditzinsen derzeit niedrig sind, wer eine Finanzierung plant, sollte sich auch nach Fördermöglichkeiten umschauen. Da gibt es mehrere Quellen. Ganz neu ist das Baukindergeld. Es ergänzt künftig die Liste bestehender Förderungen durch den Bund etwa in Form zinsgünstiger Kredite und von Zuschüssen bei energieeffizientem Bauen oder durch Wohn-Riester.

Das Ende Juni noch nicht endgültig verabschiedete, aber im Kern beschlossene Gesetz sieht staatliche Bauzulagen für Eltern mit Kindern unter 18 Jahren vor. Pro Kind soll es jährlich 1200 Euro geben und zwar zehn Jahre lang. In den Genuss der Förderung kommen Eltern mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen von maximal 75 000 Euro jährlich, wobei sich dieser Freibetrag für jedes weitere Kind um 15 000 Euro erhöht. Über einzelne Details wurde zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung noch verhandelt. So gut wie sicher ist, dass die Förderung ebenfalls über die staatliche KfW-Bank laufen wird.

Unterstützung bei Bauvorhaben bieten aber auch die Bundesländer. Einen Überblick dazu gibt etwa das Onlineportal http://www.baufoerderer.de der Bundesverbands der Verbraucherzentralen.

Informationen über mögliche Unterstützung durch Städte, Gemeinden sowie Kirchen, die Bauherren und Sanierern ebenfalls auf verschiedenen Wegen helfen, sind unter anderem unter http://www.aktion-pro-eigenheim.de zu finden.