Naturalie

Schön mit Schale: der Apfel

Claudia Füßler

Von Claudia Füßler

Mi, 12. September 2018 um 00:00 Uhr

Gesundheit & Ernährung

Es ist irgendwie ein bisschen aus der Mode gekommen, aber man kann den Apfel tatsächlich komplett essen. Inklusive Schale, inklusive Gehäuse.

Wer das tut, sichert sich die maximale Ausbeute an Nährstoffen, die das beliebteste Obst der Deutschen – jeder isst durchschnittlich 20 Kilogramm pro Jahr – zu bieten hat.

Rund 70 Prozent der en masse vorhandenen Vitamine und Mineralstoffe stecken in und direkt unter der Schale, das Kerngehäuse enthält zudem das für Wachstum und geistige Entwicklung wichtige Spurenelement Jod.

Äpfel sind die besten Freunde des Darms, sie regulieren die Verdauung und bringen eine Menge Ballaststoffe für eine gesunde Darmflora mit. Zahlreiche Studien haben sich dem Apfel und seinen Wirkstoffen gewidmet, so soll er unter anderem den Cholesterinspiegel senken und ein regelmäßiger Verzehr das Risiko für einen Schlaganfall senken. Die B-Vitamine, Vitamin C und A sind prominent im Apfel vertreten, besonders wertvoll machen das Obst die sekundären Pflanzenstoffe. Die stecken vor allem in alten Sorten wie Berlepsch, Boskop, Idared oder Cox Orange.
Dossier zur Serie "Naturalie": Schätze der Natur

Für einen herbstlichen Crumble vier Äpfel in bissgroße Stücke schneiden, in eine feuerfeste Form und etwas Zimt, Zitronensaft und Ahornsirup drüber geben. 30 Gramm gehackte Walnüsse, 50 Gramm feine Haferflocken, einen Teelöffel Zimt und anderthalb Esslöffel Ahornsirup vermengen und über die Äpfel streuseln. Bei 200 Grad Celsius für 15 bis 20 Minuten backen. Dazu: Vanilleeis.