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02. Juli 2012

Sport beugt Brustkrebs vor

Schon wenig Bewegung senkt Tumorrisiko.

Bereits, wenn Frauen regelmäßig leichten Sport betreiben, können sie damit ihr Risiko senken, an einem Mammakarzinom zu erkranken. Dies berichten Wissenschaftler der University of North Carolina nun im Fachjournal Cancer. (doi: 10.1002/cncr.27433) Allerdings kann der positive Effekt wieder durch eine gleichzeitige Gewichtszunahme aufgehoben werden, so die Autoren. Beim Vergleich zwischen 1500 brustkrebskranken und 1500 gesunden Frauen fanden die Forscher heraus, dass diejenigen Probandinnen, die sich mehr bewegt hatten, weniger oft an Mammakarzinomen erkrankten. Dabei spielte es keine Rolle, ob sich die Frauen vor oder nach der Menopause befanden. Der größte Effekt fand sich bei Probandinnen, die zwischen zehn und 19 Stunden Sport pro Woche betrieben, ihr Risiko verringerte sich um bis zu 30 Prozent. Aber schon ein moderates, wöchentliches Sportprogramm erwies sich in der Studie als nützlich. Die Autoren betonen, dass der Nutzen der regelmäßigen Bewegung auch für postmenopausale Frauen von Nutzen sein kann.

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Autor: mich


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