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11. März 2010
Stehen und gehen
Mehr bewegen.
Mehr als 18 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland sitzen jeden Tag am Schreibtisch. Und die Tendenz ist steigend.
Stundenlanges Sitzen und der damit verbundene Mangel an Bewegung sind jedoch schlecht für die Wirbelsäule. Im Sitzen erschlaffen die Bauchmuskeln und der Rücken wird oft nicht gerade gehalten. Das führt zu einseitiger Belastung der Wirbelsäule und zu Verspannungen der Muskulatur. Rückenschmerzen sind die Folge.
Das beste Mittel dagegen ist mehr Bewegung, rät das Deutsche Grüne Kreuz in Marburg in einer Presseinformation. Sehr gut sind dabei Bewegungen des Beckens oder im Rumpf, indem man sich ab und zu ein bisschen hin und her reckt oder um das Körperlot kreist. Das stärkt die Muskelkräfte und verteilt die Druckbelastungen, die auf die Wirbelsäule und Bandscheiben einwirken, sehr viel besser.
Ein häufiger Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Gehen sorgt für die Ernährung des Bandscheibengewebes und vermeidet monotone Muskeltätigkeit. Eine Faustregel gegen zu langes Sitzen heißt: Maximal die Hälfte der Arbeitszeit im Sitzen verbringen, der Rest der Zeit sollte gleichmäßig zwischen Stehen und Bewegung aufgeteilt werden.
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Autor: BZ
