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01. März 2010
DAS FRÜHBEET
Im Frühbeet wachsen frühe Gemüsekulturen geschützt vor widrigen Witterungsverhältnissen, so dass schon bald geerntet werden kann. Zunächst geht es darum, das Beet besonders günstig im Garten zu positionieren. Seine Vorzüge kommen am besten zur Geltung, wenn es von morgens bis abends volles Licht hat. Es richtet sich von Ost nach West mit einer höheren nördlichen und einer niedrigeren südlichen Stehwand, damit die Fenster schräg aufliegen und so viel Sonne "tanken". Für hohen Lichteinfall und gute Wärmedämmung sprechen Fenster und Wände aus haltbaren Doppelstegplatten.
Kein Frühbeet ohne Thermometer, damit man weiß, wie warm es im Beet ist. Ab 16/17 Grad heißt es aufpassen, damit es im Luftraum nicht wesentlich wärmer wird als 19 Grad. Da die Erde stets etwas wärmer als die Luft sein sollte, empfiehlt sich zur Kontrolle auch ein Bodenthermometer.
Im frühen Frühjahr ist Licht noch Mangelware. Je mehr Licht bei zuträglichen Temperaturen, desto kräftiger und gesünder wachsen Pflanzen. Also wird bei Erreichen der kritischen 16/17 Grad gelüftet. Gewöhnlich lüftet man an der Nordseite. Bei geschlossener Wolkendecke braucht nicht gelüftet zu werden. Auch besteht die Möglichkeit, bei anhaltender Sonne mit Hilfe von Matten zu schattieren statt zu lüften, was aber ungünstiger ist. Grundsätzlich ist es besser, ein bisschen zu viel als zu wenig zu lüften. Rechtzeitig am Nachmittag schließt man die Fenster, damit sich Luft, Erde und Pflanzen bis zum Abend wieder genügend erwärmen.
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Autor: ij
