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24. Februar 2016

Die richtige Bewässerung von Stauden

Die Wassermenge ist abhängig von der Bodenart und der Jahreszeit.

  1. Wer keine Gießkannen schleppen will, nutzt eine Bewässerungsanlage. Foto: Sattelberger

Wer lange in den Urlaub fährt oder einfach zu bequem zum täglichen Gießen ist, kann die Pflanzen gut mit einer automatischen Bewässerung versorgen. Aber die Einstellungen sind schwierig. Stauden etwa brauchen unterschiedlich viel Wasser auf unterschiedlichen Böden zu unterschiedlichen Zeiten. Denn die Speicherfähigkeit des Bodens ist verschieden. So rät der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bewässerungsanlagen so einzustellen, dass Gehölze auf Sandboden im März und April sowie im Oktober wöchentlich eine Gabe mit 12 Liter Wasser pro Quadratmeter erhalten. In den Monaten dazwischen gibt es wöchentlich zwei Gaben. Ist der Boden eher lehmhaltig, seien in der wärmeren Zeit einmal wöchentlich 20 Liter sinnvoll, im Frühling und Herbst sogar nur jede zweite Woche. Auch Rasen wird unterschiedlich gegossen: Grün auf eher sandigem Boden erhält drei Wassergaben pro Woche zwischen Mai und September mit je sieben Litern pro Quadratmeter. Im März und April sowie im Oktober reichen zweimal wöchentlich je sieben Liter. Für Lehmböden gibt es zwischen Mai und September zwei Gaben mit je zehn Litern, im März, April und Oktober ist nur eine Gabe nötig.

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Autor: dpa