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01. März 2010

Flöhe, die in Wahrheit Käfer sind

Erdflöhe verursachen lästige Fraßschäden an Kulturpflanzen / Vergrämungsmethoden .

Erdflöhe sind lästig: Bei diesen Tieren handelt es sich um zwei bis drei Millimeter kleine Käfer. Es gibt verschiedene Arten, die zum Beispiel schwarz schillernd oder gelbschwarz gestreift sind. Diese heißen nur ihres Springens wegen Erdflöhe, sie gehören aber zoologisch zu den Käfern.

Erdflöhe überwintern in der Mulchschicht des Bodens und erscheinen ab den ersten warmen Frühjahrstagen. Sie haben stark ausgeprägte Hinterbeine, die deutlich sichtbar den Hinterleib überragen. Um die Tiere hochzuschrecken, fährt man mit der Hand im Abstand von zehn Zentimetern über den Boden; sofort springen die Tiere auf.

Erdflöhe fressen gerne auch an Nutzpflanzen, wie Kohl und Radieschen, ohne dass sich dies oft als erheblich ertragsmindernd erweist. Der Schaden zeigt sich bereits bei keimenden Pflanzen in zahlreichen kleinen Löchern – ein recht gutes Indiz.

Bei Radieschen hat es sich bewährt, diese in Mischkultur mit Salat oder Kohlrabi zu pflanzen, um Fraßschäden von Erdflöhen zu vermeiden. Da Erdflöhe trockene Erde und Wärme lieben, vertreibt Hacken und Gießen die Tiere. Auch ein Mulchen unter den Kulturen, zum Beispiel mit Grasschnitt, hilft, die Tiere auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Bewährt hat sich außerdem ein Stäuben mit feinem Gesteinsmehl oder Algenkalk sowie ein Spritzen mit Wermut- oder Rainfarntee, Maßnahmen, die dabei helfen, die kleinen Plagegeister zu vergrämen .

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Autor: pbu