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01. März 2010
Jetzt treiben sie wieder
Im Ziergarten geht die erste Runde an die Gehölze / Säen und Pflanzen nach Wetterlage.
Jetzt kommt der Frühling hoffentlich allmählich in Gang und setzt zunächst Schwerpunkte mit Gehölzen. Auf Schneeheide, Weidekätzchen, Kornelkirsche, frühe Zierkirschen, Sternmagnolie, Zierquitten, Seidelbast, Vorfrühlingsrhododendron kann man sich ziemlich verlassen. Hinzu kommen Blumenzwiebeln und Knollen: Hyazinthen, Krokusse, frühe Tulpen und Narzissen.
Absolut sicher kann man im März laubabwerfende Ziersträucher und -bäume pflanzen. Das wird sorgfältig vorbereitet mit Ausheben der Pflanzgruben, dem Verbessern der Pflanzerde, gegebenenfalls dem Bereitstellen von Haltepfählen und -bändern.
Auch Rosen können gepflanzt werden. An Trieben von bereits vorhandenen Rosen schwellen die Knospen. An einem Tag mit bedecktem Himmel, besser noch leichtem Regen wird der Schutz aus Fichtenzweigen entfernt und abgehäufelt. Dann erfolgt der Rückschnitt kräftiger Triebe weniger stark, weniger kräftiger stark, damit letztere durch den starken Rückschnitt wieder mehr in Schwung kommen. Anschließend wird gedüngt.
Trocknete die Erde bei günstiger Witterung schon genügend ab, steht die Pflanzung von sommer- und herbstblühenden Staudenarten auf dem Programm. Wer nicht pflanzt, schafft doch Ordnung auf den Rabatten. Die Erde zwischen den Pflanzen ist vorsichtig zu lockern. Guter, reifer Kompost führt Humus und so viele Nährstoffe zu, dass es für die meisten Stauden reicht. Starkwüchsige Beet- oder Prachtstauden brauchen allerdings mehr. Hier ist zusätzlich eine Gabe eines langsam wirkenden Volldüngers mit wenig Stickstoff sinnvoll.
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An warmen, sonnigen Plätzen können widerstandsfähige Sommerblumen gesät werden wie Ringelblume, Schlafmützchen, Jungfer im Grünen und dergleichen. Man säe dünn in möglichst unkrautfreien Boden und vereinzelne später unbedingt auf genügend Abstand von Pflanze zu Pflanze.
Die Anzucht von Sommerblumen mit Vorkultur im Kleingewächshaus oder Frühbeet beginnt. Die Sonne sorgt täglich für mehr Licht und Wärme. Bei ungünstiger, sehr wechselhafter Witterung wartet man darum besser noch etwas ab, um das Mehr von Licht und Wärme wirken zu lassen. Wer in der zweiten Märzhälfte mit dem Säen beginnt, hat immer noch genug Zeit bis zur Pflanzung nach Mitte Mai. Interessant für Anfänger und Fortgeschrittene ist das immer umfangreicher werdende Angebot von Jungpflanzen zur Weiterkultur, deren Bezug sich besonders bei Arten mit langer Anlaufzeit lohnt.
Autor: ij
