MIETVERTRAG

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Von dpa

Sa, 04. August 2018

Haus & Garten

Unterlagen lieber eine Weile aufheben

Nach dem Auszug aus der Wohnung werfen Mieter den alten Mietvertrag, die Betriebskostenabrechnungen oder Zahlungsbelege besser nicht gleich weg. Zwar gibt es nach Informationen des Deutschen Mieterbundes keine gesetzlichen Bestimmungen oder Gerichtsentscheidungen, nach denen Mieter die Unterlagen über Jahre aufbewahren müssen. Sinnvoll ist dies aber auf jeden Fall. Ansprüche aus dem Mietverhältnis, zum Beispiel auf Mietzahlungen oder Betriebskostennachzahlungen, verjähren nach drei Jahren. Die Frist beginnt mit dem Ende des Jahres zu laufen, in dem der Anspruch entstanden ist. Das bedeutet: Wer Mitte 2018 auszieht, kann theoretisch bis Ende 2021 mit Vermieterforderungen konfrontiert werden. Da ist es wichtig, Mietvertrag, Betriebskostenabrechnungen, Mieterhöhungsschreiben oder den Briefwechsel zur Hand zu haben. Auch Zahlungsbelege und Kontoauszüge sollten längerfristig aufbewahrt werden. Dagegen dürfen Wohnungsübergabeprotokolle, Rechnungen über Malerarbeiten, Tapeten oder Farben schon nach einem halben Jahr weggeworfen werden.