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11. November 2017

Nächstes Jahr: Urlaub im eigenen Haus

Was beim Kauf einer Ferienimmobilie zu beachten ist.

Die Sonne lässt sich nun in unseren Breitengraden seltener und kürzer blicken. Daher flammt bei vielen das Fernweh auf: Hätte man doch eine eigene Ferienimmobilie! Doch der Kauf einer solchen sollte gut überlegt sein.

Ferienimmobilien werden nicht dauerhaft bewohnt. Daher gibt es für ihre Sanierung oft keine öffentlichen Fördermittel. Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) hin. Damit ein vermeintlich günstiges Feriendomizil nicht zum teuren Zuschussgeschäft wird, sollten Interessenten den Kauf gut abwägen und dabei diese drei wichtigen Punkte beachten:

Die Lage
Die wichtigste Frage am Anfang: Stehen wirklich alle Familienmitglieder hinter dem Kauf? Schließlich bindet sich eine Familie mit einer Ferienimmobilie an einen Ort. Daher sollte es dort allen gefallen und das Haus oder die Wohnung gut erreichbar sein. Für später sollte es am besten barrierearm sein, damit es auch im Alter gut genutzt werden kann. Wichtig ist auch: Die Familie sollte bereit sein, in den Ferien an der Immobilie zu arbeiten. Denn auch eine Ferienimmobilie will gepflegt werden.

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Die Finanzierung
Gerade in beliebten Lagen können Ferienimmobilien teuer sein. Kaufinteressenten sollten sich also fragen: Kann sich die Familie die Immobilie finanziell leisten? Eine Rolle spielt hier nicht nur der Kaufpreis und anfallende Kaufnebenkosten (unterschiedliche Regeln in den Ländern!). Auch die Unterhaltskosten müssen berücksichtigt werden. Möglicherweise lassen sich aber durch eine Vermietung Einnahmen erzielen. Hier sollten die Erwartungen aber realistisch bleiben. Zu bedenken ist zudem, dass Einnahmen aus Vermietung versteuert werden müssen.

Die Verwaltung
Da die Ferienimmobilie in der Regel weit entfernt vom Wohnort liegt, stellt sich die Frage: Wie soll das Objekt verwaltet werden? Ein professioneller Haussitting-Service kostet Geld. Ist die Wohnung Teil einer Wohnungseigentumsanlage, werden die Käufer automatisch Mitglieder der Eigentümergemeinschaft, mit allen Rechten und Pflichten. Und wichtig: Wer übernimmt die Verkehrssicherungspflichten, also etwa den Winterdienst, wenn der Hausherr nicht vor Ort ist?

Autor: BZ