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01. März 2010
Ohne Wasser und Wärme geht es nicht
Was passiert, wenn ein Samenkorn keimt / Zunächst autonome Versorgung.
Was geschieht eigentlich, nachdem ein Samenkorn gesät wurde? Zwei mächtige Triebfedern lassen den Samen keimen. Sie heißen Wärme und Wasser.
Ein Samenkorn kann lange, unter Umständen viele Jahre, Jahrzehnte oder Jahrhunderte ohne sie auskommen, doch weckten sie ihn erst einmal aus der Ruhe, ist er unbedingt auf sie angewiesen. Unter dem Einfluss von Wärme und Feuchtigkeit quillt zunächst die Samenschale und weicht auf. Häufig sprengt die Keimwurzel die Samenschale und dringt in den Boden ein. Dann folgen die Keimblätter und wachsen dem Licht entgegen.
Beides kostet Kraft, Energie, die der junge Keimling dem Nährgewebe des Samenkorns entnimmt, denn noch können Wurzeln und Blätter die Pflanze nicht ernähren. Allerdings müssen die Nährstoffe erst in eine für den Keimling aufnehmbare Form gebracht werden. Das ist Aufgabe von Enzymen und Fermenten, die mit beginnender Keimung Stärke, Eiweiß und Fett in lösliche Form überführen.
Der Nährstoffvorrat im Samen ist allerdings begrenzt. Daher ist es wichtig, dass der Boden genügend Nährstoffe enthält, sobald die Pflanze größer wird und sich entsprechend umstellt. Merke: Samen brauchen zuerst Wasser und Wärme, danach Licht und schließlich die Nährstoffe des Bodens.
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Autor: ij
