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01. März 2010

Wenn sich neues Leben regt

Mit dem Erwachen des Rasengartens beginnen auch wieder die Pflegemaßnahmen.

Auch den ganzen Winter über hat er sein Grün behalten und dennoch tritt er jetzt in eine neue Phase ein – der Rasen erwacht zu neuem Leben, das sich bei steigenden Temperaturen bald auch durch Wachstum offenbaren wird.

Um ihn gesund, grün und strapazierfähig zu erhalten, sind einige Pflegemaßnahmen unverzichtbar: Vertikutieren/Lüften, Mähen, Düngen, Wässern.

Wenn es die Wetterbedingungen erlauben, ist das erste Mähen auch eine Bestandsaufnahme. Die letzten Hinterlassenschaften des Winters sind beseitigt, und der Blick wird im günstigen Fall auf einen Rasen ohne Moos und Filz fallen. Doch es kann auch anders kommen, dann werden Pflegefehler sichtbar.

Einer Verfilzung rückt man mit Lüfter oder Vertikutierer zu Leibe, denn sie behindert die Versorgung des grünen Teppichs mit Licht und Luft, mit Wasser und Nährstoffen. Je nach Grad der Verdichtung, wird das eine oder das andere eingesetzt, der Einsatz des Vertikutierers ist der schwerere Eingriff. Ziel ist auf jeden Fall, dem Rasen wieder eine Basis für ein gedeihliches Wachstum zu verschaffen, das Konkurrenzpflanzen fernhält.

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Thema Düngen: Der bemitleidenswerte Zustand mancher Rasenfläche ist auf unsachgemäßes oder unterlassenes Düngen zurückzuführen. Besonders der wichtigen Herbstdüngung wird zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Doch die Erkenntnis hilft im Moment nicht weiter, da der Rasen in den Frühling geht. Doch sollte jetzt eine Düngung mit einem stickstofforientiertem Langzeitdünger erfolgen, sobald es die Witterung erlaubt.

Zum wichtigsten Ritual der Gartensaison gehört das Rasenmähen. Naheliegenderweise sollte das Gerät frühlingsfit sein (siehe auch unten). Wichtig dabei ist, dass die Messer der hierzulande üblichen Sichelmäher geschärft sind. Anderenfalls werden die Gräser nicht geschnitten, sondern abgeschlagen – leicht sichtbar an ausgefaserten Grashalmen, die der gesamten Rasenfläche eine wollige Oberflächenanmutung verleihen, die überdies einen gelblichen Farbstich aufweist.

Die Schnitthöhe sollte zwischen vier und fünf Zentimeter betragen – in Abhängigkeit von der Jahreszeit und den Witterungsbedingungen. Ungünstig ist es, die Rasengräser lange wachsen zu lassen und nur selten zu mähen.

Bleibt schließlich das Wässern, das derzeit noch kein Thema, jedoch im Sommer eine wichtige Position im Lastenheft ist.

Autor: BZ