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01. Februar 2010
BRAUTSTRAUSS: Trend zum Zweitstrauß
Weil er das Outfit der Braut optisch abrundet, sollte der Brautstrauß in Farbe, Form und Stil auf jeden Fall zum Brautkleid, möglichst auch zum Anzug des Bräutigams passen.
Traditionell sucht der Bräutigam die Blumen für seine Braut aus und bringt den Strauß mit zur Hochzeit. Kleines Hintertürchen für Bräute, die Angst vor einer bösen Überraschung haben: Die künftige Schwiegermutter darf den Bräutigam zum Floristen begleiten und ihn bei der Auswahl beraten.
Bei der Auswahl des Brautstraußes sollte auch die übrige Blumendekoration berücksichtigt werden. Dazu gehören der Blumenschmuck für die Kirche, der Autoschmuck, die Anstecksträußchen für den Bräutigam und die Gäste sowie die Dekoration der Location für die Hochzeitsfeier.
Die besondere Aufmerksamkeit der Gäste, speziell der ledigen, weiblichen gilt dem Brautstrauß. Der wird nämlich am Ende der Feier von der Braut rückwärts über die Schulter in die Menge der unverheirateten Frauen geworfen. Die Fängerin darf den Strauß behalten und wird – was noch viel wichtiger ist – die nächste Braut sein; so die Prophezeiung.
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Da viele Bräute ihren Brautstrauß lieber selbst als Erinnerung an ihren Hochzeitstag behalten möchten, hat sich in jüngerer Zeit der Trend zum Zweitstrauß entwickelt: Zusammen mit dem eigentlichen Brautstrauß besorgt der Bräutigam ein zweites, meist etwas kleineres Exemplar, das die Braut am Abend in die Runde der Junggesellinnen wirft.
Autor: weddix.de
