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11. September 2017

Kritik an Hilfe für Behinderte

Bei Katastrophen benachteiligt.

Behinderte Menschen im Ausland kommen bei der deutschen Entwicklungshilfe aus Sicht der Christoffel-Blindenmission zu kurz. Bei der Umsetzung von Zusagen trete die Bundesregierung auf der Stelle, kritisierte die Entwicklungshilfeorganisation. "Menschen mit Behinderung gehören in vielen Ländern der Welt zu den am stärksten benachteiligten Gruppen. Und doch sind sie oft von Maßnahmen der Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ausgeschlossen."

Auch in den Programmen der Parteien für die Bundestagswahl werde nirgendwo erläutert, wie Menschen mit Behinderung in der internationalen Zusammenarbeit erreicht werden könnten.

Der Verein fordert deshalb klarere Aussagen der Parteien zu diesem Thema. "Außerdem erwartet die Christoffel-Blindenmission die durchgängige Berücksichtigung von behinderten Menschen bei der Katastrophenhilfe bis spätestens 2020." Zudem sollten Sondermittel für die am stärksten benachteiligten Gruppen bereitgestellt werden.

Die Christoffel-Blindenmission gehört zu den ältesten Entwicklungshilfeorganisationen in Deutschland. Sie kümmert sich um die Anliegen von Menschen mit Behinderung in Entwicklungs- und Schwellenländern.

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Weitere Informationen zum Thema Inklusion von Menschen mit Behinderung und deutsche Entwicklungspolitik finden Sie auf der BMZ-Website unter: http://mehr.bz/ee4cn

Autor: dpa