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07. Februar 2011

MOMENT MAL!: Winter adé...

Von Laetitia Obergföll.

Es soll sie ja tatsächlich irgendwo geben, diese Wintermenschen. Diejenigen, die auch bei zweistelligen Minusgraden am liebsten morgens um acht auf der Loipe sind, weil es da angeblich so schön ruhig und leer ist. Diejenigen, die auch bei eisigem Nebel noch im T-Shirt draußen stehen, um zu rauchen, und denen das Herz aufgeht, wenn Anfang März noch mal richtig viel Schnee fällt. Ihnen macht es nichts aus, wenn es sowohl beim Frühstück als auch beim Abendessen draußen stockdunkel ist, und sich die Sonne auch in der Zwischenzeit hinter grauen Wolken versteckt. Für Sommermenschen aber beginnt mit dem Jahreswechsel die schlimmste Zeit. Bis Weihnachten passen Kälte und Schnee ja noch zur Stimmung, danach ist Winter nur noch Qual. Fast ein Drittel der Deutschen bekommt jetzt den Blues, ein Großteil davon sind Frauen. Expertentipps wie "Gehen Sie raus und bewegen Sie sich", klingen wie blanker Hohn, wenn man sich am liebsten auf dem Sofa zusammenrollen und höchstens passiv Wintersport betreiben will. Rausgehen? Nein danke! Doch die Rettung naht: In knapp sechs Wochen schon ist nämlich Frühlingsanfang. Eine Erklärung dafür, warum gerade Frauen die ersten warmen Sonnenstrahlen so sehr ersehnen, geben übrigens kanadische Wissenschaftler. Sie haben herausgefunden, dass wir im Frühling attraktiver sind als im Winter – und das liegt nicht allein an den luftigen Klamotten. Verantwortlich sind es Hormone, die das Taille-Hüfte-Verhältnis beeinflussen und uns weiblicher wirken lassen. Ob Männer diese Veränderung überhaupt wahrnehmen, konnten die Forscher zwar nicht ermitteln. Aber das ist ja nicht unser Problem.

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Autor: hoss