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07. Februar 2012 00:02 Uhr

Feinstaubwerte

Die Luft bleibt vielerorts schlecht

Die Luft in deutschen Städten war 2011 trotz der 50 Umweltzonen zu stark mit gesundheitsschädlichen Stoffen belastet. Umweltschützer fordern Konsequenzen

Beim Feinstaub lagen 42 Prozent der verkehrsnahen Messstationen über dem zulässigen Grenzwert – dieser erlaubt nur 35 Tage mit über 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft. Beim Stickstoffdioxid lagen 57 Prozent der Stationen in Städten 2011 über dem Grenzwert von 40 Mikrogramm. Das ergab eine am Montag veröffentlichte Messdaten-Auswertung des Umweltbundesamtes (UBA). Umweltschützer sehen auf viele Kommunen hohe Strafzahlungen zukommen.

"In großen Teilen Deutschlands hat die Luft eine gute Qualität", betonte dagegen UBA-Präsident Jochen Flasbarth. "Allerdings müssen wir dort mehr tun, wo die Atemluft der Menschen immer noch mit zu viel Feinstaub und Stickstoffdioxid belastet ist: in den Städten und Ballungsräumen." Umweltzonen, bei denen nur schadstoffarme Autos in Innenstädte einfahren dürfen, seien dafür geeignet.

Flasbarth wies darauf hin, dass Umweltzonen nur ein Teil der Lösung seien, da Feinstaub und Stickstoffoxide auch bei Verbrennungsprozessen in Industrie und Haushalten entstehen. Daher gibt es seit 2010 Grenzwerte für Heizungsanlagen, die mit Holzscheiten, Kohle oder Pellets gefeuert werden. Ein weiterer Faktor, der sich vom Menschen nicht beeinflussen lässt, ist laut Flasbarth das Wetter: Bei Hochdruckwetterlagen werde die Luft weniger durchmischt – Schadstoffe sammeln sich. Das könne dazu führen, dass die Luft auch dann schlechter wird, wenn Emissionen von Autos, Heizungen oder Fabriken gleich bleiben. Im Jahr 2011 habe es gleich mehrere solcher Wetterlagen gegeben: Von Ende Januar bis März und im November führte dies zu häufigeren Überschreitungen des Feinstaub-Tagesgrenzwertes als in den Vorjahren.

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Der ADAC hält Umweltzonen für wirkungslos, der Automobilclub von Deutschland (AvD) fordert die Abschaffung. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) forderte hingegen eine Reduzierung des Autoverkehrs in Städten. "Die schlechten Werte sind Resultat der Laissez-faire-Politik der Regierung", sagte der BUND-Verkehrsexperte Jens Hilgenberg. Die Regierung habe auf EU-Ebene für Strafzahlungen bei einem Überschreiten der Grenzwerte eine fünfjährige Fristverlängerung bis 2011 durchgesetzt, um Druck von den Kommunen zu nehmen. Jetzt sei der Handlungsbedarf umso größer. "Nur wenn die Kommunen nachweisen können, dass sie alle gebotenen Maßnahmen ergriffen haben, können sie kommenden Strafzahlungen in Millionenhöhe noch entgehen."

Autor: dpa


22 Kommentare

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Pit Burger

Registriert seit: 26.04.2011

Kommentare: 385

07. Februar 2012 - 01:06 Uhr

Wie überraschend...

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Gelöschter Nutzer #896049

Registriert seit: 16.12.2011

Kommentare: 83

07. Februar 2012 - 01:55 Uhr

Die Feinstaubplaketten habe ich von Anfang an als verkappte Geldscheffelei in Verdacht gehabt. Die Überlegung ist zwar sinnvoll und ich bin auch sehr für Umweltschutz, aber vermutlich wären andere Methoden effektiver und einfacher umzusetzen gewesen. Insbesondere für Leute, die mehr oder weniger auf ihr Auto angewiesen sind und immer mehr zahlen müssen eine ärgerliche Sache.

Was mir an der Grafik auffällt: Ein erheblicher Teil der Grenzwertüberschreitungen findet sich im eher weniger dicht besiedelten Osten Deutschlands. Im Ruhrgebiet hat mich das jetzt nicht überrascht, aber dort...

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Roman Weingardt  

Roman Weingardt

Registriert seit: 02.12.2010

Kommentare: 3198

07. Februar 2012 - 02:54 Uhr

@ Stephan Huhn

Da kommt wohl ein Teil der Belastung von den Kohlekraftwerken der Anrainerstaaten

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Bernice Bacheberle  

Bernice Bacheberle

Registriert seit: 27.02.2010

Kommentare: 2017

07. Februar 2012 - 10:08 Uhr

Da der Feinstaub hauptsächlich andere Quellen als die Autos hat, ist es längst überfällig, diese Plakettenregel wieder abzuschaffen!
Fahrzeuge tragen mit weniger als einem Prozent zur Feinstaubbelastung bei, also war es vorhersehbar, dass dies nichts bringt. Reine Abzocke.
Der BUND-Verkehrsexperte meint immer noch, die Autofahrer sind schuld. In einem Punkt hat er recht: Diejenigen Autofahrer, die wegen mangelnder Umgehungsstraßen nur durch Orte durchfahren, sind eine unnötige Belastung in den Städten und Dörfern!
Deshalb plädiere ich schon lange dafür, dass zunächst mindestens Bundesstraßen nicht durch Orte führen dürfen. Wir haben einen riesen Nachholbedarf an Umgehungsstraßen! Schaut euch doch mal Frankreich an, die sind schon viel weiter als Deutschland!

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Jürgen Arnemann  

Jürgen Arnemann

Registriert seit: 05.11.2009

Kommentare: 324

07. Februar 2012 - 12:04 Uhr

Das die Einführung der Umweltplakette nur monitäre Gründe
hat, weiß mittlerweile jeder Michel.
Und dass die Luft nicht über den Städten still steht sollte sich
die letzten Zwangsgläubigen mal an den Wetterverhältnissen
ablesen.

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Florian Engels

Registriert seit: 22.12.2009

Kommentare: 286

07. Februar 2012 - 12:42 Uhr

Es war von Anfang an klar, dass die grösste Belastung nicht vom Kraftfahrzeugverkehr stammt, sondern von Industrieanlagen und Gebäudeheizungen.Vor allem an die Industrie hat man sich wegen deren starker Lobby nicht herangetraut. Die Autofahrer waren wieder das leichteste Opfer.Als positiver Nebeneffekt für die Autoindustrie kam hinzu, dass viele noch gar nicht so alte PKW abgeschafft wurden, und neue angeschafft .Hierbei berücksichtigt niemand die negative Schadstoffbilanz , die ein PKW schon bei der Herstellung durch die dabei anfallenden Schadstoffe aufweist.Je länger ein PKW nämlich fährt, desto mehr verbessert er seine Schadstoffbilanz.
Aber da ist der VDA natürlich davor.Anruf von Herrn Wissmann bei Frau Merkel genügt, und schon wird das nächste Neuwagenabsatzförderungsgesetz auf den Weg gebracht.

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Florian Engels

Registriert seit: 22.12.2009

Kommentare: 286

07. Februar 2012 - 12:46 Uhr

Feinstaubquellen:
http://www.energieportal24.de/fachberichte_artikel_160.htm

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Amish Daniel Leßmann  

Amish Daniel Leßmann

Registriert seit: 12.03.2010

Kommentare: 543

07. Februar 2012 - 13:47 Uhr

Die viel beklagte Wirkungslosigkeit der Umweltzonen liegt unter anderem daran, daß die Schadstoffe durch den Wind verteilt werden. Vereinfacht gesagt: Wenn in Freiburg weniger Feinstaub und Stickoxide emittiert werden, verbessert das bei Westwind die Luft im Hochschwarzwald und Freiburg bekommt den Dreck aus der Oberrheinebene ab.

Dies ist allerdings nur ein Aspekt von Vielen.

Des weiteren darf nicht vergessen werden, daß ausgerechnet die am stärksten befahrene Straße Freiburgs, nämlich die B 31, aus der Umweltzone ausgenommen ist. Wenn die Transitlaster hemmungslos rußen dürfen, ist die Umweltzone Makulatur.

Nächster Kritikpunkt: Motorisierte Zweiräder sind von diesen Vorschriften ausgenommen. Mehr noch, es gibt für diese mW überhaupt keine Abgasnormen. Zwar bieten seit längerer Zeit einige Hersteller Zweiräder mit Katalysator an, doch dies geschieht freiwillig und ist dem aufkeimenden Umweltbewußtsein eines Teils der Kundschaft sowie dem Firmenimage geschuldet. Die meisten Motorräder, Roller und vor allem Mopeds bzw. Mofas "beglücken" uns weiterhin mit stinkenden Abgasschwaden.

Und was ist eigentlich mit Zigarettenrauch?

Die Liste ließe sich wahrscheinlich endlos fortsetzen. Wenn es den PolitikerInnen nicht nur um Aktionismus und Placebos ginge, dann müßten sie konsequente Schritte einleiten und nicht so ein Larifari mit jeder Menge Lücken.

Das würde jedoch - nicht nur hier im BZ-Forum - einen gewaltigen Aufschrei geben...

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

07. Februar 2012 - 16:37 Uhr

@ Daniel Leßmann

Sie irren sich! Für Motorräder gilt ab EZ 01.04.2003 Euro II, ab EZ 01.01.2006 Euro III.

Mein Motorrad verbraucht 5,5l Super auf 100km. Ein Smart ForTwo (mit nur halb so großen Motor) benötigt laut Spritmonitor.de im Schnitt 6l Super auf 100 km, ist aber hinsichtlich der Fahrleistungen deutlichst unterlegen.

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Roland Hellbardt

Registriert seit: 08.12.2010

Kommentare: 736

07. Februar 2012 - 16:57 Uhr

Aber Herr Leßmann, wir werden ja doch noch Freunde!
'Und was ist eigentlich mit Zigarettenrauch?'
Das ist DER Plan!
Liebe Nichtraucher, jetzt ist's an Euch mit dem Luftschutz! Sorry to say, aber wir Raucher kommen wieder rein. Wegen dem Feinstaub, Ihr wißt schon! Ist eh zu kalt draußen ;-)

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luis simon

Registriert seit: 04.02.2012

Kommentare: 76

07. Februar 2012 - 17:06 Uhr

@ Herr Ebert,

ihr Motorrad wiegt ja erheblich weniger, hat wegen der Reifenaufstandsfläche weniger Rollwiderstand etc.

Insofern ist 0,5l Benzin weniger ein Witz.

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

07. Februar 2012 - 17:28 Uhr

@ luis simon

Sie halten es also für einen Fortschritt, wenn man 720 kg wertvolle Rohstoffe benötigt, um 2 Personen und ein paar Liter Gepäck mit 135 km/h durch die Gegend zu bewegen?

Mein Motorrad wiegt leer 272kg, befördert ebenfalls 2 Personen und soviel Gepäck wie der Smart, jedoch ein bisserl schneller wie mit 135 km/h.
Dazu habe ich einen geringeren Platzbedarf auf der Straße (Stichwort Stau) und benötige auch einen kleineren Abstellplatz (Stichwort Parkraum).

Jetzt erklären Sie mir mal bitte, wo der Vorteil eines Smart liegen soll (ausser dem Fakt, dass auch Vollpfosten mit Automatik fahren können)!?

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luis simon

Registriert seit: 04.02.2012

Kommentare: 76

07. Februar 2012 - 17:44 Uhr

"Mein Motorrad wiegt leer 272kg"

Reden wir gerade über Motorräder?

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

07. Februar 2012 - 17:45 Uhr

@ luis simon

Es gibt Motorräder für Männer mit Muckis oder welche für Frauen. Ich fahre eines für Männer. ;)

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luis simon

Registriert seit: 04.02.2012

Kommentare: 76

07. Februar 2012 - 17:51 Uhr

Der mann als solcher hat auch eine Griffheizung, vermute ich mal.

Den Gantermuskel vornedran.

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

07. Februar 2012 - 18:00 Uhr

@ luis simon

Na sicherlich hat die ne Griffheizung. Immerhin wird die ja nicht nur von März bis Oktober gefahren, sondern das ganze Jahr (wobei ich bei den aktuellen Temperaturen auch passe - das ist selbst mir zu kalt).

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Amish Daniel Leßmann  

Amish Daniel Leßmann

Registriert seit: 12.03.2010

Kommentare: 543

07. Februar 2012 - 19:22 Uhr

@ Frank Ebert:

1. Danke für die Info bezüglich Motorrad-Abgasnormen. Das ist mir neu.

2. Es kann durchaus sein, daß Motorräder oder Motorroller effizienter als Autos sind. Im Einzelfall sollten mMn allerdings unterschiedliche Aspekte betrachtet werden: Nicht nur Benzinverbrauch und - wie Sie sehr richtig anmerken - Parkraumbedarf, sondern auch Schadstoffausstoß und Lärm. Wie das zu gewichten wäre, da könnte man sich an der Methode der "VCD Auto-Umweltliste" orientieren...

3. Es gibt auch Frauen, die schwere Motorräder fahren. Das größte und schwerste Motorrad, das ich je mit eigenen Augen gesehen habe (also nicht auf'm Foto oder bei Youtube), war ein Ural-Gespann mit zweisitzigem Seitenwagen. Es gehörte einer damaligen Freundin von mir. Knapp zwei Meter breit (also wie ein Kleintransporter), 2-Zylinder-Boxermotor, Verbrauch 8 Liter, Höchstgeschwindigkeit an die 100 km/h (daher der Aufkleber: "Nicht hupen, ich fahr schon Vollgas!") und geröhrt hat das Ding wie 'n alter Lastwagen. Die Fahrerin war garantiert dreimal so hart wie Sie. Als "umweltfreundlich" kann man so 'ne röhrende und saufende Dreckschleuder natürlich nicht bezeichnen. Ist aber schon länger her.

4. Ich fahre selbst bei dieser bitteren Kälte mit dem Rad - und zwar ohne Griffheizung. Als Profi darf ich da nicht kneifen. Der Job ist nunmal hart, und das war mir auch von Anfang an klar. Allerdings fahre ich unter solchen Umständen nur entweder gegen Bezahlung oder wenn's unbedingt sein muß. Privat nehme ich auch sonst meist die öffentlichen Verkehrsmittel - kommt aber immer drauf an...

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Amish Daniel Leßmann  

Amish Daniel Leßmann

Registriert seit: 12.03.2010

Kommentare: 543

07. Februar 2012 - 19:24 Uhr

@ Roland Hellbardt:

Nein, ich denke eher nicht, daß wir noch Freunde werden. Zumindest werden wir bestimmt nicht einer Meinung, was das Rauchen betrifft. Guten FreundInnen gegenüber bin ich zwar nachsichtig, wenn diese nikotinsüchtig sind und sich wenigstens einigermaßen Mühe geben, daß ich nur wenig Rauch abbekomme. Aber ich bin und bleibe Antiraucher, auch wenn ich gelegentlich Kreide fresse.

Lediglich gegen hermetisch dichte Raucherräume und -Kabinen habe ich nichts, wenn diese eine wirkungsvolle Entlüftung mit Abgasreinigung aufweisen, keine verrauchte Luft in andere Räume ziehen kann und kein Nichtraucher sie betreten muß.

Am allermeisten stört es mich, daß das Rauchen an Straßenbahn- und Bushaltestellen noch nicht verboten ist, denn da kann man als wartender Fahrgast kaum ausweichen. Auf Bahnsteigen der DB AG gilt ja schon ein weitgehendes Rauchverbot - abgesehen von den Raucherbereichen, an denen man eben auch als Nichtraucher vorbei muß. Doch dieses Verbot wird munter ignoriert und nicht durchgesetzt...

Aber lassen wir das, sonst wird's off Topic. Bezüglich der Feinstaubproblematik ist hier lediglich die Flugasche von Belang, und diesbezüglich spielt es kaum eine Rolle, ob in geschlossenen Räumen bzw. an welchen Orten im Freien geraucht wird. Wieviel Feinstaub durch Zigaretten verursacht wird, sollte mMn mal untersucht werden - aus dem hohlen Bauch läßt sich das schlecht abschätzen. Ich denke aber, das könnte durchaus im Bereich eines Benzin-Autos ohne Kat (Euro 1) liegen - einschließlich Reifen- und Bremsabrieb.

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Roland Hellbardt

Registriert seit: 08.12.2010

Kommentare: 736

07. Februar 2012 - 22:38 Uhr

Tja Herr Leßmann, warum wußte ich schon vorher, daß Sie die Ironie meines Beitrages nicht verstehen würden? Vielleicht weil die Fraktion der Antiraucher, die ab und zu mal Kreide frißt, es einfach nicht schafft?
Nun denn, Freunde des blauen Qualms, es müssen wohl eher wir in den Luftschutzbunker. Leßmann spielt nicht mit. [war wieder Ironie]
Schreibe jetzt dazu nix mehr, weil, wie schon richtig erwähnt, ist das sowas von off topic, das mit dem Rauchen bzgl. Feinstaub. [das war jetzt keine]

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Egon Mayer

Registriert seit: 30.06.2010

Kommentare: 1485

08. Februar 2012 - 06:52 Uhr

Würde der Feinstaub zum Großteil durch Kraftfahrzeuge erzeugt werden, wäre die Verteilung deutlich gleichmäßiger. Eine Verteilung durch Winde würde eine Konzentration an Erhebungen wie Bergen zeigen, z.B. in Mitteldeutschland. Dies ist nicht der Fall.

Die Verteilung zeigt dagegen sehr schön, wo in Deutschland die Industriestandorte sind. Schlußfolgerung: Feinstaub wird durch Industrieschornsteine in die Luft geblasen, nicht durch Kfz.
Dennoch traut sich kein Politiker an die Industrie. Womit klar bewiesen wird, wer in Deutschland die eigentliche Macht innehat.

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

08. Februar 2012 - 14:03 Uhr

@ Daniel Leßmann

Da ein Motorrad ebenfalls einen KAT hat, liegt der Schadstoffausstoß auf einem Level mit einem Benzin-PKW.

Lärmimission ist eine sehr subjektive Sache, da dieser individuell als störend oder angenehm betrachtet wird. Rein vom Gesetzgeber her gelten vergleichbare Regeln, jedoch wird ein hochdrehender Motorradmotor anders wahrgenommen, wie z.B. ein PKW.
Um das mal zu vergleichen - ein normaler PKW dreht bis 6.000 Umin, ein Sportwagen bis max. 8.500 Umin. Eine BMW S1000 RR erreicht ihre 200 PS dagegen bei 13.000 Umin.
Falls es Sie aber beruhigt - meine BMW ist superleise und wird, dank ordentlichen Drehmoment, selten über 5.000 Umin gedreht. ;)

Das mit dem "Frauenmotorrad" bezog sich nicht auf Frauen, sondern war ein Insider-Witz.

Bzgl. der Temperaturen - von den Wetterwerten her kennen Sie ja sicherlich den Begriff der gefühlten Temperaturen (Kombination Kälte + Wind). Da man mit dem Motorrad nicht 20 km/h, sondern 100 oder mehr km/h fährt, ist es darauf auch deutlich kühler. Dazu kommt, dass die Muskulatur nicht wie beim Fahrradfahren in Bewegung ist, sondern man mehr oder weniger still sitzt.

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Alaric Reitzner  

Alaric Reitzner

Registriert seit: 12.05.2011

Kommentare: 409

08. Februar 2012 - 17:25 Uhr

Und wenn der Feinstaub sich wieder gelegt hat und die Feinstaubplaketten wieder veraltet sind dann kommt halt wieder irgend so ein dummer Ansatz. Vielleicht werden ja Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren dann nach dem Temperatur der Verbrennung versteuert... Euro / ° C. ;)

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