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30. Januar 2012

Förderung für Solarstrom

Einspeisevergütung soll in Zukunft monatlich sinken.

  1. Ende vergangenen Jahres wurden viele neue Photovoltaikanlagen installiert. Foto: dpa

Mit einem neuen Kürzungsmodell will Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) die Förderung der Solarenergie zurückfahren. Die Förderung soll nicht wie bislang halbjährlich sinken, sondern "Monat zu Monat übers Jahr hinweg", sagte Röttgen Mitte Januar bei einem Treffen mit Branchenvertretern in Berlin. Durch diese feiner abgestufte Kürzung solle eine "Jahresendralley jeweils zum Stichtag" vermieden werden. Das Erneuerbare- Energien-Gesetz (EEG) solle dafür zügig geändert werden, kündigte Röttgen an. Die erneuerbaren Energien werden durch eine jährlich sinkende garantierte Vergütung für den ins Netz eingespeisten Strom gefördert. Finanziert wird dies über die sogenannte EEG-Umlage, die alle Stromverbraucher zahlen müssen. Die Solarförderung war bereits zum Jahreswechsel gekürzt worden und soll nach den bisherigen Plänen Mitte 2012 erneut sinken.

Koalitionspolitiker wie Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) fordern jedoch eine deutlichere Senkung, um den Bau neuer Photovoltaikanlagen zu reduzieren. Hintergrund ist der Rekord beim Anschluss neuer Solaranlagen im vergangenen Jahr.

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Autor: AFP


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