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18. April 2011
Jahresarbeitszahl entscheidet über Effizienz
Wärmepumpen nutzen Wärme aus Erde, Luft und Wasser, um damit das Haus zu heizen. Dafür benötigen sie wertvollen Strom. Andreas Manhart vom Freiburger Öko-Institut gibt aber zu bedenken: "Wärme ist im Vergleich zu Strom minderwertige Energie." Denn um Strom zu erzeugen, ist viel Energie nötig. Ein Abfallprodukt der Erzeugung ist Wärme. Kritiker werfen nun ein, dass zur Erzeugung des Abfallprodukts Wärme, hochwertiger Strom eingesetzt wird.
Nachhaltig ist das nur in wenigen Fällen. "Eine Wärmepumpe arbeitet nur dann effizient, wenn mit ihr deutlich mehr als das Dreifache an Heizenergie erzeugt wird, als Strom reingesteckt wird", sagt Manhart. Der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe wird mit der Jahresarbeitszahl Jaz benannt. Liegt diese mindestens bei vier, kann die Wärmepumpe den Energieverbrauch, der für die Stromerzeugung nötig war, kompensieren und effizient arbeiten.
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Autor: manu


