FLUCHTPUNKT: Flucht nach oben

Sarah Schädler,

Von Sarah Schädler &

Sa, 23. Dezember 2017

Reise

Morgens ist die Hitze noch erträglich. Doch wenn die Sonne im Zenit steht, wird es leer auf den Straßen und Plätzen. Die Menschen der Dominikanischen Republik haben ihren Alltag dem tropisch-warmen Klima angepasst. Auch für mich wird es Zeit, ein schattiges Plätzchen zu suchen. Doch mit einer ordentlichen Portion Neugier im Gepäck ist an Mittagsruhe nicht zu denken. Außerdem will ich etwas sehen von Puerto Plata, der Stadt im Norden, die bereits bei den Conquistadores für ihre Schönheit bekannt war. Es zieht mich in die Höhe. Mit der einzigen Seilbahn der Karibik geht es auf den Hausberg der Stadt. Palmen, Farnbäume und Kiefern sehen von der Gondel aus wie kleine Sträucher. Etwas mulmig ist mir zumute. Es windet und wackelt ganz schön. Alles halb so wild. Nach zehn Minuten Fahrt steige ich aus und atme tief ein. Dort oben ist es deutlich kühler. Doch nicht täuschen lassen. Erst mal die Nasenspitze mit Sonnencreme einschmieren und den Hut aufziehen. Der botanische Garten will schließlich ohne Sonnenbrand erkundet werden. – An dieser Stelle schreiben

Autoren der Badischen Zeitung

über ihre Lieblingsplätze.