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12. Juni 2012 13:04 Uhr

Zisch-Schreibwettbewerb II Frühjahr 2012

Die gelbe Elefantenherde

Von Nils Ehrentraut, Klasse 4 b, Fridolinschule Lörrach

In der Wüste Abora gab es vor 1000 Jahren eine gelbe Elefantenherde. Die Herde wurde von großen Neandertalern gejagt und beobachtet. In dieser Zeit gab es schon Kameras die von einem Neandertaler namens Arik erfunden wurde. Das spielt in der Geschichte aber keine Rolle.

Ich bin der kleinste Elefant von der Herde, aber dafür der schlauste. Eines Tages bin ich durch die Berge gegangen und fand eine Höhle. Neugierig ging ich hinein und fand an den Wänden gelbe Nudeln. Ich rief laut: "Echo!" Um den Widerhall in der Höhle zu hören.

Doch das war ein Fehler, denn auf einmal rumpelte es. Ich schaute mich ängstlich um und sah, wie rote Fleischstückchen mit Tomatensoße an den Wänden herabliefen. Die Nudeln lösten sich und vermischten sich mit der Soße zu einem Gericht namens Spaghetti. Es sah lecker aus, aber ich konnte mich nicht überwinden, es zu essen. Doch der Duft war so verführerisch, dass ich einen Happen nahm und es schmeckte so lecker, dass ich immer mehr nahm. Ich dachte: "Das schmeckt viel besser als der Mais von uns!"

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Auf einmal hörte ich eine Stimme von einem Jungen. Ich geriet in Panik und wollte in die entgegengesetzte Richtung rennen. Doch dort war der Gang zu Ende. Als ich mich umdrehte, stand ein kleiner Neandertaler vor mir. "Ist das deine Höhle?", fragte ich.

Der Junge entgegnete: "Nein, das ist die Höhle von meinem Volk!" Da sagte ich: "Ich heiße Nils und bin ein Elefant von der gelben Herde und du?" "Ich heiße Karl und bin ein Neandertaler. Wollen wir Spielen?", antwortete Karl. "Ok", erwiderte ich. Dann zeigte mir Karl eine Kreide und sagte: "Damit können wir Höhlenmalerei machen!"

Schon rannte er in den inneren Teil der Höhle und fing an, einen Elefanten an die Wand zu malen. Er gab mir auch eine Kreide und ich fing an, einen kleinen Jungen zu malen. "Das macht Spaß!", sagte ich. Wir malten und malten, bis es 7 Uhr war. Ich sagte: "Ich muss jetzt los, meine Eltern warten schon auf mich." "Gut, dann Tschüss bis zum nächsten Mal!", sagte er verlegen. Nun rannte ich zu meiner Herde zurück und erzählte ihnen alles.