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07. Oktober 2017

Eine Art Geheimsprache

Beim Besuch in der Fondation Beyeler lernen Viertklässler aus Wiechs eine Menge über Kunst.

  1. „Zeichen in Gelb“ heißt das Werk von Paul Klee, das die Kinder hier betrachten. Foto: Privat

Die aktuelle Paul-Klee-Ausstellung in der Fondation Beyeler in Riehen war am vergangenen Mittwoch das Ziel eines Klassenausflugs der Zisch-Klasse aus der Grundschule Schopfheim-Wiechs. Was sie dort – und rundherum – erlebt haben, haben die Schülerinnen und Schüler in Berichten festgehalten. Im Folgenden einige Auszüge daraus.

Es geht los
Wir liefen zum Bahnhof Schopfheim und stiegen in den Zug ein. Als wir in Riehen ausstiegen, erwartete uns ein etwa 700 Meter langer Fußmarsch. Angekommen durften wir erstmal vespern. Dann gingen wir ins Beyeler. Zusammen mit unserer Führerin betraten wir das Gebäude. Es gab dort viele Bilder von Paul Klee und auch Fotos von ihm.

Mehr als 9000 Bilder
Wir hatten erst noch Unterricht und haben unser Kaugummithema für das Zisch-Projekt ausgesucht. Anschließend sind wir zum Bahnhof marschiert. In der Ausstellung haben alle die Bilder fasziniert betrachtet. Von der Führerin haben wir viele interessante Dinge über Paul Klee erfahren. Er wurde 1879 geboren und ist 1940 gestorben. Er hat über 9000 Bilder gemalt. Nach der Ausstellung sind wir noch auf den Spielplatz gelaufen und haben Verstecken gespielt. Lustiger Ausflug

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Paul Klees Bilder haben mir zwar gefallen, aber nicht so gut wie zum Beispiel der riesige Seerosenteich von Claude Monet, den wir bei unserem letzten Ausflug ins Beyeler-Museum gesehen hatten.

Auf dem Heimweg im Zug passierte einem Polizisten etwas Witziges. Während er eine Kontrolle machte, fuhr der Zug plötzlich einfach weiter, ohne dass der Mann rechtzeitig aussteigen konnte. Er hat lachend "Nein!" geschrien. Beim nächsten Halt musste er dann aussteigen, um wieder in die andere Richtung zu fahren. Alle Schüler meiner Klasse haben sich totgelacht. Das war ein richtig lustiges Erlebnis und ein schöner Tag mit meinen Freunden.
Eine Art Geheimsprache
Eine Frau führte uns durch die Paul-Klee-Ausstellung. Besonders hat mir gefallen, dass Paul Klee so eine Art Geheimsprache in seine abstrakte Bilder eingebaut hat. Er war voller Ideen und hat mehrere Bilder gleichzeitig gemalt. Anschließend nahmen wir unsere Jacken und Rucksäcke und liefen zu einem tollen Spielplatz. Da spielten wir, bis wir zum Bahnhof mussten. Nach einer Weile kam unser Zug. Wir fuhren zurück nach Schopfheim, wo mein Papa bereits auf mich am Gleis wartete. Mit ihm fuhr ich dann nach Hause. Das war ein toller Tag. Zwei Kamele und ein Esel
Wir wurden von einer sehr netten und jungen Dame geführt. Es war sehr schön, denn wir haben zwei Spiele gespielt. Am tollsten von den Bildern fand ich ein gelb, dunkelgelb und orange kariertes Bild mit schwarzen Streifen, die Paul Klee ganz genau auf einer Linie zwischen gelben und orangenen Kästchen gezeichnet hat, aber nicht nur Striche, sondern auch Muster. Er machte aber oft eine Sache anders als die anderen. Das zweite Bild, das ich toll fand, war eines, wo Paul Klee eine Reise mit seinem Freund, zwei Kamelen und einem Esel gemalt hat. Die zwei Bilder waren echt schön gemalt.
Zeichen in Gelb
Die Mitarbeiterin zeigte uns ein Bild mit Zeichen darauf, es hieß "Zeichen in Gelb". Wir sollten uns die Zeichen gut merken. Dann gingen wir hinter eine Wand und legten auf das Bild die fehlenden Zeichen. Danach schauten wir uns noch andere Werke von Paul Klee an. In einem anderen Raum machten wir ein Spiel, bei dem zwei Kinder die Augen verbunden bekamen und ein anderes ihnen ein Bild genau erklären musste. Uns wurden noch andere schöne Bilder gezeigt und erklärt und dann war die Ausstellung auch schon zu Ende.

Autor: Emilia Blozik , Jonas Lex, Lilli Schwab, Paul Eck, Philippa Selders und Konstantin Hennies, Klasse 4, Grundschule Wiechs, Schopfheim