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14. Juni 2012 18:47 Uhr

Neustart

Restaurant im Freiburger Wiehrebahnhof öffnet wieder

Seit Dezember 2011 ist die Küche des Restaurants im Freiburger Wiehrebahnhof kalt. Das soll sich im Juli ändern. Auf die komplett aufgefrischten Tische kommt auch in Zukunft badische Küche.

  1. Der Dornröschenschlaf, der im Winter begann, ist bald vorbei: Das Gasthaus im Wiehrebahnhof in Freiburg macht wieder auf. Foto: Thomas Kunz

In der ersten Juliwoche soll es wieder losgehen – wenn die Handwerker rechtzeitig fertig sind: Sie sanieren das Restaurant im Neuen Wiehrebahnhof, das seit Dezember geschlossen ist. Damals hatte der Betreiber den Betrieb der Gaststätte in der Türkenlouisstraße 20 eingestellt. Nun ist mit Rüdiger Grabowski ein neuer Pächter gefunden.

Grabowski betreibt das "Manna"-Café am Augustinerplatz – und noch das Café im Augustinermuseum. Damit ist aber Ende Juni Schluss, Grabowski und Museum kamen nicht gut miteinander aus. Die Mitarbeiter will der Gastronom mit in den Wiehrebahnhof nehmen, für die Küche sucht er noch Personal: Im Unterschied zur Bistro-Karte im Museum soll das Restaurant im Bahnhof eine komplette Speisekarte bieten.

Das holzgetäfelte Restaurant im 1934 eingeweihten Bahnhof werde komplett überholt, sagt Grabowski: "Aber den Stil wollen wir beibehalten – das gilt auch für die Küche." Das Konzept beschreibt er als "Quartiersrestaurant mit Heimatküche", das sich vor allem an die Bewohner der Straßen rund um den Bahnhof richte. "Wir wohnen seit mehreren Jahren selbst in der Nähe", sagt Grabowski, "und haben uns geärgert, dass es dort kein Restaurant gibt, dass uns gefallen hat."

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Der Bahnhof gehört mehreren Freiburger Immobilienunternehmern, um die Verpachtung des Restaurants kümmert sich die Brauerei Ganter, die eigentlich schon im Mai einen Betreiber präsentieren wollte. "Wir dachten, die Renovierung geht schneller", sagt Ganter-Geschäftsführer Detlef Frankenberger. Er sei aber froh, dass das Restaurant nun als "badisches Wirtshaus" weitergeführt werde. Mehrere Gastronomen hätten Interesse an dem Objekt gezeigt.

Autor: Thomas Goebel