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23. September 2009 18:04 Uhr

Bauarbeiten

Restauratoren entdecken neues Fresko im Freiburger Münster

Überraschungsfund in Freiburg: Nach dem Abbau des Sakramentsaltars an der Südostseite des Münsters ist ein Wandbild sichtbar geworden. Es zeigt die Krönung Marias und stammt wohl aus dem 17. Jahrhundert.

  1. Andrea Zurl konserviert an einem alten romanischen Bogen das beschädigte Wandgemälde. Foto: ingo schneider

Das vermutet die Restauratorin Andrea Zurl, die das durch eine frühere Freilegung stark beschädigte Gemälde gerade konserviert. Es zeigte Gottvater auf der einen sowie Jesus mit Szepter auf der anderen Seite, beide auf einem Regenbogen sitzend, eine Taube als Sinnbild für den Heiligen Geist, etliche Engelsgestalten, einen leeren Thron mit Sitzkissen und unterhalb davon seitlich versetzt Maria mit Schleier und blauem Mantel.

Das Bild entstand dort, wo ein romanischer Steinbogen von der ersten Kirche in gotischer Zeit zugemauert worden war. "Bisher wurde dieses Bild nirgendwo erwähnt", sagt Andrea Zurl, die es gereinigt hat. Wie es mit dem Gemälde weitergeht, ist noch nicht entschieden – klar ist nur, dass davor noch vor Weihnachten der Dreikönigsaltar aufgebaut werden soll.

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Autor: gmk