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28. November 2011

Ein Cent mehr für die Kommunen

Wasserzweckverband: Wasserzinz nun 0,26 Euro pro Kubikmeter.

  1. Die Pumpen im Hochbehälter Steinhalde arbeiten zuverlässig, doch muss dort das Dach saniert werden. Foto: Frank Kiefer

RAUM DENZLINGEN / GLOTTERTAL. Rund 1,2 Millionen Euro sieht der Etat des Trinkwasserzweckverbandes Mauracher Berg im kommenden Jahr vor. Investieren wollen die den Verband tragenden Gemeinden rund 400 000 Euro. So muss ein neuer Abzweig nach Reute gebaut werden. Mittelfristig müssen die Horizontalbrunnen im Wasserer Wald und der Hochbehälter Moggenbrunnen für rund eine Million Euro saniert werden.

Zur letzten Sitzung in diesem Jahr kamen die Bürgermeister als Vertreter der Zweckverbandskommunen im Denzlinger Rathaus zusammen. Im Verband sind die Städte Waldkirch und Emmendingen und die Gemeinden Denzlingen – als Sitz des Wasserverbandes – sowie die Kommunen Glottertal, Heuweiler, Vörstetten und Reute, wobei Wasser in den Emmendinger Stadtteil Wasser und ins Waldkircher Netz zur Versorgung von Suggental und Buchholz gepumpt wird und bei Bedarf auch ins dortige städtische Netz, wenn die Kandelquellen zu wenig Wasser liefern. Rund 45 000 Bewohner erhalten ihr Trinkwasser vom "Mauracher Berg" .

"Die Umlage nach Bezugsrechten ist mit rund 693 000 Euro – im Vorjahr 740 000 und die Umlage nach Wasserbezug mit 436 000 Euro – Vorjahr 418 000 – veranschlagt", so der Geschäftsführer des Verbandes, Denzlingens Kämmerer Detlev Bührer. Gegenüber dem Ansatz des laufenden Jahres wird der Umlagebedarf um 29 400 Euro geringer. Zum Hintergrund: Den einzelnen Kommunen stehen garantierte Wassermengen zu. So dürfen Denzlingen über 10 Liter pro Sekunde, Heuweiler aber nur 2,9 Liter, Glottertal und Vörstetten etwa über 8,3 oder Waldkirch über 34 Sekundenliter verfügen. Nach diesen Rechten wird prozentual eine Gemeinde auch bei der Umlage für Kosten des laufenden Betriebs herangezogen.

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"Bei dem für 2012 angenommenen Wasserverkauf von 1,66 Millionen Kubikmeter beträgt die Umlage für den Wasserbezug 0,26 Euro je Kubikmeter, 2011 sind es 0,25", so Bührer in der Sitzung. Folglich werden Denzlingen mit 262 300 Euro, Waldkirch mit 222 600, Glottertal und Vörstetten mit annähernd 54 000 Euro und Heuweiler mit 19 000 Euro zur Kasse gebeten.

Die Anlagen wollen unterhalten sein

"Die Sanierungsmaßnahmen für die Verbandseinrichtungen wurden im Hinblick auf die Umlagen wie bereits in der Vergangenheit üblich auf 150 000 Euro zuzüglich einer Pauschale für Kleinreparaturen am Wohnhaus in Höhe von 1000 Euro begrenzt", erläuterte der Kämmerer. Dies werde im Wirtschaftsjahr 2012 mit 110 000 Euro für den Tiefbrunnen IV, mit 2500 Euro für die Dachsanierung des Hochbehälters Steinhalde sowie für das Entwickeln eines Sanierungskonzeptes mit 2500 Euro reichen. Um die Pumpstufen in der Niederzone – Vörstetten-Reute – anzupassen, sind 10 000 Euro eingeplant, weitere 3000 Euro für neue Schaltschränke für diese Zone im Wasserwerk im Unteren Wald.

Autor: Frank Kiefer