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17. Dezember 2011
Gemeinderat Reute verabschiedet den Etat für 2012
Nachträgliche Änderungen und Wünsche sind berücksichtigt / Zuversichtlicher Blick nach vorne / Ehrung verdienter Blutspender.
REUTE (piz). In der letzten Sitzung des Jahres hat der Gemeinderat Reute die Haushaltssatzung für das Jahr 2012 sowie das Investitionsprogramm und die Finanzplanung für die Jahre 2013 bis 2015 verabschiedet. Eingearbeitet hatte Rechnungsamtsleiterin Corinna Sauermann die bereits beschlossenen Änderungen gegenüber dem ersten Entwurf. So wurden bei den Einnahmen im Vermögenshaushalt bei den Grundstückserlösen rund 46 000 Euro mehr berücksichtigt, da zusätzliche Grundstücke im Gebiet "Hundslache West" verkauft werden sollen. Auch hatten die Gemeinderäte beantragt, zusätzlich für 1500 Euro Behälter für Hundekottüten zu montieren, dies wurde ebenfalls festgehalten. Berücksichtigt wurde auch der SPD-Antrag ein Willkommenspaket für Neugeborene zu schnüren. Dafür wurden im Haushalt 2500 Euro aufgenommen. Die Zuführungsrate zum Vermögenshaushalt liegt nun bei fast 719 000 Euro. Die Zuführung zu den Rücklagen beträgt 429 000 Euro. Damit wachsen diese auf etwa 1,07 Millionen Euro.
Einstimmig zugestimmt wurde dem Haushaltsplan, dessen Volumen 6,61 Millionen Euro haben wird, davon im Verwaltungshaushalt 5,34 Millionen und im Vermögenshaushalt 1,26 Millionen Euro. "Wir hoffen, dass tatsächlich alles so kommt, wie wir es geplant haben. Wenn sich die Zahlen so realisieren lassen, dann wäre dies mehr als ein Silberstreif am Horizont", sagte Bürgermeister Michael Schlegel.
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Schlegel stellte in seiner Rede zum Jahresende fest, dass der Gemeinderat bewegt und erreicht habe. Allerdings hätten sich die Steuereinnahmen um mehr als eine Million Euro erhöht. Deshalb habe die Gemeinde auch das Fachwerkgebäude an der Hauptstraße 4 gekauft, in das eventuell das Heimatmuseum einziehen wird. Da nach einer Feuerstättenbesichtigung der Standort des jetzigen Heimatmuseums in der alten Schule höchstens für gleichzeitig zehn Besucher ist, sei ein Umzug unausweichlich, so Schlegel.
Der Schwerpunkt werde in den nächsten Jahren die Ortskernsanierung bilden. Es sei ein langer Weg, ganz sicher aber auch ein erfolgreicher, sagte Schlegel. Es werde weitergehen mit der Betreuung von Kleinkindern. So sei für 2013 im Kindergarten Oberreute eine neue Einrichtung geplant. Aber auch die Erweiterung der Firma Sick gehe mit kleinen Schritten voran. Schlegel hofft, dass die Genehmigung des Plans mit dem Kreisverkehr bald vorliege. Dazu gehöre auch die Verlegung des Grünzugs, was die Gemeinde schon vor zehn Jahren beantragt habe.
Auch darüber hinaus werde die Arbeit nicht ausgehen: die Gewerbeausstellung, die neue Ortsmitte, altersgerechtes Wohnen, die Vereinsförderung und vieles mehr nannte Schlegel, der den Mitgliedern des Gemeinderats und den Mitarbeitern der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit danke: "Wir haben uns gut zusammengefunden und finanziell schwierige Zeiten gemeistert: Lassen Sie uns gemeinsam weitermachen!"
Gemeinderat Rudi Seth sprach für stellvertretend für alle Mitglieder des Gremiums und stellte fest, dass viel bewegt worden sei. Ob aber alle Ziele erreicht worden seien, sei offen. Er dankte der Verwaltung und vor allem Bürgermeister Schlegel für die intensive und sorgfältige Vorbereitungsarbeit. Dabei verwies Seth darauf, dass zunächst einmal nichtöffentlich getagt und diskutiert worden sei. Abschließend hatte er zwei Wünsche an den Rathauschef: "Bleiben Sie weiterhin so kreativ und konstruktiv. Auch wäre es gut, wenn die Sitzungen künftig gestraffter ablaufen würden."
Vergeben hat der Gemeinderat noch die Straßensanierungsarbeiten in der Keltenstraße für rund 33 000 Euro. Schließlich wurde mitgeteilt, dass die Gemeinde Reute an den Gemeindeverwaltungsverband einen Antrag zur Erweiterung der Schulsozialarbeit auch für die Schule in Reute gestellt habe.
"Für mich sind alle Blutspender auch Lebensretter und dafür danke ich ihnen ganz persönlich aber auch im Namen der Gemeinde", sagte Bürgermeister Schlegel bei der Ehrung von treuen Blutspüendern. Er überreichte allen eine Urkunde und eine Ehrennadel mit der dementsprechenden Gravur. Von der Gemeinde gab es etwas Flüssiges und vom DRK-Emmendingen Emmendinger Taler.
Für 50 Blutspenden wurde Albert Mörder und für je 25 Blutspenden wurden Rosa Buschmann und Michael Siegel geehrt. Für zehn Blutspenden: Dieter Barthel, Lothar Metzger und Alexandra Witzigmann.
Autor: piz
