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08. Februar 2012

Praktische Hilfe am Nächsten

VdK Nimburg genießt Zuspruch.

TENINGEN-NIMBURG (kl). Das Nebenzimmer des "Löwen" war bei der Hauptversammlung des VdK Nimburg bis zum letzten Stuhl besetzt und es musste noch Platz für Nachzügler geschaffen werden, sichtbarer Beweis, dass die Ortsgruppe sehr gut funktioniert. Inzwischen ist der Verein durch neun neue Mitgliedern auf 95 gewachsen, sagte Vorsitzender Fritz Raddatz. Als besondere Highlights stehen eine Pfalzfahrt im Mai, eine Kaffee-Kuchen-Veranstaltung im Juli und die traditionelle Adventsfeier im Dezember auf dem Programm.

Schriftführerin Beate Haas berichtete vom Ausflug in den schwäbisch-fränkischen Wald und von den Nachmittagen mit den "Erzählungen von früher". Kassenwartin Agathe Fischer informierte die Mitglieder, dass der Verein sich fast ausschließlich über Mitgliedsbeiträge – 2700 Euro von 3 201 Euro Gesamteinnahmen – finanziert, die aber um 100 Euro nicht gereicht haben, die Ausgaben zu decken. Trotzdem hat der VdK Nimburg noch einen soliden Bestand von 2 930 Euro.

Bürgermeister-Stellvertreter Fritz Schlotter erinnerte daran, dass der VdK inzwischen ein ganz anderer Verein geworden sei, der nicht mehr nur die Interessen der Kriegsteilnehmer vertrete, sondern eine soziale Vereinigung sei, in der Solidarität herrsche und der durch den Irrgarten der sozialen Gesetze führe. Die Ehrenamtlichen ansprechend, meinte Schlotter, dass die Gemeinde gerne die Vereine unterstütze, weil jeder Euro, der in eine ehrenamtliche Tätigkeit hineinfließe, als fünf Euro Leistung wieder der Allgemeinheit zugute komme.

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Kreisvorsitzender Winfried Höhmann wies auf das intensive Wachstum des gesamten VdK hin. Das verdanke der Verband der intensiven Beratung, so jeden Freitag von 10 bis 11 Uhr in Emmendingen in der Geschäftsstelle des VdK.

Von Höhmann erfuhr man nicht nur, dass die Betreuung im sozialen Versicherungsrecht, Schwerbehindertenrecht und Versorgungsrecht erfolgt, sondern dass auch praktische Hilfe am Nächsten geschehe durch die Kontakte innerhalb der VdK-Vereine und durch ganz gezielte Aktionen. Die ständige Hilfe sei auch notwendig, wie die Teilnahme an der BZ-Aktion "Hilfe zum Helfen" bewiesen habe, bei der der VdK acht Anträge an die Badische Zeitung geleitet habte und alle acht seien voll erfüllt worden.

Ehrungen: Roswitha Blum-Pekter, Heidelinde und Edmund Herr, Walter Leimenstoll (alle für zehn Jahre Mitgliedschaft). Das goldene Treueabzeichen erhielten: Gisela Bürklin, Emmi Iselin, Liselotte Jakob und Erika Mick.

Autor: kl