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30. November 2013

Beherztes Eingreifen rettet einen Feuerwehrmann

Der Feuerwehrverband zeichnet drei Löschmänner der Firma DSM für ihr Handeln mit dem Ehrenkreuz aus.

  1. Nach der Auszeichnung mit dem „Ehrenkreuz des Feuerwehrverbandes“ von links: Günter Lenke, Vorsitzender des Feuerwehrverbandes im Kreis Lörrach, Joachim Endters, Guido Krohn, Sebastian Adomeit, Peter Kaltenbach, Kommandant der Werkfeuerwehr und Eberhard Rank, Geschäftsführer des DSM-Werkes Grenzach. Foto: Rolf Reißmann

GRENZACH-WYHLEN (eim). Drei Feuerwehrmänner des Chemieunternehmens DSM in Grenzach haben kürzlich eine selten vergebene Ehrung bekommen: Sie erhielten das Ehrenkreuz des Feuerwehrverbands. Damit fand ihre Rettung eines Kameraden die angemessene hohe Würdigung.

Während eines Einsatzes war ein Feuerwehrmann in eine lebensgefährliche Situation gekommen. Mit ihrem beherzten Eingreifen brachten Joachim Endters, Guido Krohn und Sebastian Adomeit ihren gefährdeten Kameraden aus der Notsituation und sicherten durch ihr schnelles und sachkundiges Handeln, dass auch keine Folgeschäden blieben.

Günter Lenke, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands, bewertete diesen Vorfall als eine seelisch enorm belastende Situation, die den größten Respekt verdiene. Während der Auszeichnung für die drei Angehörigen der Werkfeuerwehr dankte auch der DSM-Geschäftsführer Eberhard Rank für diesen vorbildlichen Einsatz der drei Geehrten. Dabei wandte er sich an alle anwesenden 50 Feuerwehrmänner: "Es ist gut zu wissen, dass wir uns im Notfall auf Sie verlassen können."

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Der DSM-Werkfeuerwehr gehören etwa 55 Feuerwehrmänner an, darunter 25 hauptberuflich. Schon 1911 wurde die heute für drei Unternehmen zuständige Feuerwehr gegründet, damals von der Firma Hoffmann-La Roche. Mit ihrer modernen Spezialtechnik ist die Werkfeuerwehr auf die Bekämpfung von Bränden und Havarien in der chemischen Industrie ausgestattet. Aber auch bei vielen schweren Notsituationen im Kreis eilt sie zu Hilfe. So waren DSM-Löschfahrzeuge auch bei den Großbränden einer Textilfabrik in Hausen und einer Entsorgungsfirma in Efringen-Kirchen mit im Einsatz.

Autor: eim