Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
13. September 2011
Das Dorffest spricht alle Sinne an
Hertener Vereine stehen in den Startlöchern mit ansprechender Dekoration und bäuerlichen Spezialitäten.
HERTEN. Die Vorbereitungen für das Dorffest am Wochenende des 17. und 18. September gehen gut voran. Das Organisationsteam bereitet die Dekorationen vor und hat auch für die Sicherheit der Besucher gesorgt. Welche Rolle der Slow-up spielen wird, wird sich erst noch zeigen. Kinder dürfen sich über gratis Apfelsaft freuen, auch für die Erwachsenen sind viele bäuerliche Spezialitäten im Angebot.
Mit viel Liebe zum Detail werden in Herten gerade Strohmänner und -frauen ausgestopft. Diese sind Teil der Herbstdekoration, die das Festgelände optisch verschönern sollen. Neben Strohballen und Sonnenblumen werden auch viele kleine Motive ausgestellt. "Das Fest soll auch etwas fürs Auge sein", meint Conny Wehrle, die die Figuren zusammen mit Anita Basso vorbereitet. Beide gehören zum achtköpfigen Organisationskomitee, das neben der Dekoration auch für die Infrastruktur zuständig ist. Die Komitee-Mitglieder sorgen dafür, dass zum Fest die Strom- und Wasseranschlüsse vorhanden sind und vergessen auch die Toiletten nicht. Die Vereine bereiten ihre Buden selbst vor, Wehrle und Basso gehen davon aus, dass alle rechtzeitig fertig werden.Werbung
"Schwierig ist die genaue Planung vor allem für die Vereine", gibt Basso zu bedenken. Da das Dorffest zum ersten Mal veranstaltet wird, kann niemand sagen, wie viele Menschen kommen werden und wie viele Getränke oder Lebensmittel wirklich gebraucht werden. Am Festwochenende findet auch der Slow-up statt. "Wenn zusätzliche Gäste zu uns kommen, soll uns das recht sein", meint Wehrle. Das Fest selbst sei zwar nicht direkt an der gesperrten Straße zum Slow- up, aber Gäste, die zum Stand der Feuerwehr gehen, könnten sich auch das Fest anschauen.
Die Sicherheit der Besucher steht für das Organisationskomitee im Vordergrund. Die vorgeschriebenen Sicherheitswege wurden nochmals mit einem Feuerwehrauto abgefahren, zudem haben Feuerwehr und DRK Stände am Fest. Besondere Kontrollen sind zwar keine geplant, aber um Schlägereien wie zuletzt auf dem Trottoirfest zu verhindern, werden Security-Mitarbeiter auf dem Gelände sein, und das Organisationsteam wird ebenfalls die Augen offen halten.
Basso und Wehrle hoffen nun auf schönes Wetter und freuen sich auf fröhliche, friedliche Gäste, die hoffentlich die Vereinskassen füllen werden. Die Getränkepreise wurden vereinheitlicht und "verbraucherfreundlich" angesetzt, besondere Preise gelten aber für das spezielle Hertener Herbst-Bier und den -Wein. Kinder dürfen sich über kostenlosen Apfelsaft freuen, der – mit ihrer Hilfe – am Spieldorf frisch gepresst wird. Die Werbetrommel für das Fest wird vom Komitee schon gewaltig gerührt. Professionell gestaltete Flyer und Plakate an den Ortseingängen von Arno Dietsche machen neugierig darauf, was an dem Fest alles angeboten wird. Von einem Infopunkt (,Wenn öbis wotsch – frooge’), über Zelte (zum abhocken und g’niesse) bis hin zur Ersten-Hilfe (wenn e Sanitäter bruusch) wurde an alle Eventualitäten gedacht.
Autor: Martina Proprenter
