Der 30-jährige Krieg sorgt für volles Haus Salmegg

Boris Burkhardt

Von Boris Burkhardt

Mi, 10. Oktober 2018

Rheinfelden

RHEINFELDEN (bbu). In äußerst packender und plastischer Weise schilderte Hobbyhistoriker Gerhard Krug aus Görwihl in einem überfüllten Dietschy-Saal im Haus Salmegg den Alltag der Söldner und Zivilisten im Dreißigjährigen Krieg. Der Vortrag über den verheerendsten Krieg auf deutschem Boden war Auftakt einer neuen Zusammenarbeit des Arbeitskreis Geschichte, des Haus Salmegg und der Bürgerstiftung Rheinfelden. Ausführlich und unterhaltsam machte Krug zum Beispiel deutlich, welche immensen Summen die Unterhaltung der Söldnerheere verschlang und welche Unmengen an Pferden für den Transport der Kanonen und Zeltlager nötig waren.

Der Rheinfelder Historiker Wolfgang Bocks brach an dem informativen Abend die Ereignisse des Dreißigjährigen Kriegs auf die Region herunter, wo 1638 in Rheinfelden eine entscheidende Doppelschlacht stattfand, die den Schweden unter Gustav II Adolf den Sieg über die kaiserlichen Truppen brachte – und die Eroberung des Oberrheins bis Breisach ermöglichte.