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15. März 2010

Die Aufgaben wachsen noch

Familienzentrum zieht rundum positive Bilanz/ Angebot "Großeltern für alle Fälle" bewährt sich.

RHEINFELDEN. Das Familienzentrum zog bei seiner Jahreshauptversammlung eine durchweg positive Bilanz. Die professionelle Präsentation mittels Beamer bot einen umfassenden Einblick in das breite Angebotsspektrum, das verglichen werden könnte mit einem Unternehmen (30 gegen Entgelt Beschäftigte, Arbeitnehmer über GAL, zirka zehn Ehrenamtliche), vor dem man, verbunden, mit der großen Verantwortung die das Vorstandsteam trägt, "den Hut ziehen sollte", meinte Vorstandsprecherin Ulrike Maunz zu Recht.

Obendrein belegte der Kassenbericht von Sabine Kaiser-Krey einen ausgeglichenen Haushalt. Der Rückblick gliederte sich in die Sparten: Kindertagespflege, Kinderbetreuung, Elternbildung, Treffpunkt, Haushaltsentlastende Dienstleistungen, Kooperationen und sonstige Aktivitäten. Höhepunkt 2009 war das kleine Jubiläum "15 Jahre Familienzentrum und fünf Jahre Kooperation mit dem Caritasverband Hochrhein", das mit einem, so Ulrike Maunz "rauschenden Fest für die ganze Familie" im Spielpark Tutti-Kiesi gefeiert wurde.

"Völlig auf den Kopf gestellt" wurde 2009 der "sehr umfangreiche Tagesmütterbereich", ausgehend von der gesetzlichen Neuregelung ihn der Kindertagespflege, was einen "unglaublich hohen Verwaltungsaufwand" mit sich gebracht hätte. Im Vergleich: 2008 waren es 14, 2009 bereits 26 Hausbesuche, hinzu kamen 597 telefonische Beratungen (180 im Vorjahr), es wurden 187 persönliche Gespräche geführt, Hausbesuche, die telefonische Beratung 28 neue Tagesmütter haben sich qualifiziert.

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Gut etabliert habe sich inzwischen auch das Projekt "Großeltern für alle Fälle" – neun Großeltern stehen als Babysitter oder Notfallbetreuung zur Verfügung. Nach wie vor sehr beliebt seien die Babysitterkurse, es gebe sogar Wartelisten. Minikindergarten, Ferienbetreuung für Grundschulkinder, Kinder-Second-Hand-Laden und vieles mehr ergänzen das Angebot. Ebenso wurden Projekte wie die "Wurzelkinder" konzipiert.

Großen Stellenwert hatte wiederum die Elternbildung, sei es bei Kursen oder Vorträgen, aber auch Eltern-Kind-Angebote (Pekip-Kurse, Krabbel- und Spielgruppen, Musikwiege, Babymassage) verbuchten eine gute Resonanz und das Landessförderprogramm "Stärke" hatte zum Ziel, "Eltern in ihrer Rolle zu stärken und zu ermutigen Hilfe von außen anzunehmen", sagte Geschäftsführerin Karin Paulsen-Zenke.

Darüber hinaus hatte der "Treffpunkt" Familienzentrum zum regelmäßigen internationalen Frauencafé, Kulturcafé Plus, sieben Frühstückbuffets mit internationalen Spezialitäten und Einzelveranstaltungen, wie Ramadan-Fastenbrechen oder brasilianischer Kulturabend eingeladen.

Von einem "unglaublichen Zuwachs" sprach Liane Frey bei der Nachbarschaftshilfe in "Hand in Hand" und "Essen auf Rädern", einem Kooperationsangebot mit dem Caritasverband Hochrhein: 50 Mitarbeiterinnen haben "vorsichtig geschätzt" 7.300 Hausbesuche durchgeführt und zirka 11.900 Arbeitsstunden geleistet. "Ganz nebenbei" wurde eine Vielzahl sonstiger Aktivitäten durchgeführt, denn zum das Familienzentrum ist in etlichen Ausschüssen vertreten und es präsentierte sich bei zahlreichen Anlässen anderer Einrichtungen.

Mitglieder: 288

Vorstandsteam: Sabine Kaiser-Krey, Ulrike Maunz, Gabriele Schonhardt, Christine Thanathethu, Petra Tesche-Soeberdt.

Geschäftsführung: Karin Paulsen-Zenke, Renate Kanzinger (neu)

Kontakt: Tel. 20203

Autor: Claudia Gempp