Die Linke will statt des Stegs eine Holzbrücke

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 06. Juni 2018

Rheinfelden

Stellungnahme aus Ortsverband.

RHEINFELDEN (BZ). Mit einer Stellungnahme zum Rheinfelder Rheinsteg wendet sich die Partei "Die Linke" an die Öffentlichkeit. "Das Thema Rheinsteg ist in unserer Kommune heiß diskutiert", beginnt das Schreiben, das vom stellvertretenden Ortsvorsitzende Felix Rogge gezeichnet ist. Zuerst müsse man feststellen, dass der Ortsverein der Linken die Fertigstellung des Rheinstegs befürworte.
"Dies aber nur, weil wir es als wichtig ansehen, dass ein Bürgerentscheid gewahrt und respektiert werden sollte", wird ergänzt. Scharf kritisieren müsse man allerdings, "dass die Stadt 1,47 Millionen Euro und der Deutsche Steuerzahler sogar 4,7 Millionen Euro für diesen Steg ausgeben will". Es sei zu bedenken, "dass wir in Rheinfelden kaputte Schulen und kaputte Straßen haben, aber dennoch soviel Geld für einen Rheinsteg ausgeben". Rogge schreibt weiter: "Nun allerdings handelt es sich um einen groben, schlechten und vermeidbaren Planungsfehler, dass der Rheinsteg teurer wurde. Da man einfach eine Kühlleitung der Evonik übersehen hat, obwohl diese in allen öffentlichen Plänen eingezeichnet ist."

Die Linke stelle sich nun die Frage, ob "eine einfache Holzbrücke nicht den selben Job" tue.