Die Schiffsanlegestelle in der Schweiz wird erneuert

Valentin Zumsteg

Von Valentin Zumsteg

Di, 11. Dezember 2018

Rheinfelden

Schiffe sollen auch bei Niedrigwasser anlegen können.

RHEINFELDEN/SCHWEIZ. Die Baumaschinen sind kürzlich bei der Rheinfelder Schifflände aufgefahren: Die Arbeiten für die Erneuerung der Schiffsanlegestelle haben begonnen. "Aktuell werden Vorbereitungs- und Abbrucharbeiten ausgeführt", erklärt der Stadtschreiber der Schweizer Nachbarstadt, Roger Erdin. Ebenfalls bereits im Gange sind die Arbeiten für die Verbreiterung der Treppe und für die Verlegung der Wildbachschalen für die Einleitung des Bächleins in den Rhein. Im Dezember 2017 hatte die Rheinfelder Einwohnergemeinde-Versammlung für das Bauprojekt ein Budget von 710 000 Franken zur Verfügung gestellt.

Schiffe sollen auch bei Niedrigwasser fahren können

Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis Ostern 2019 andauern. "Unser Ziel ist es, die neue Schiffsanlegestelle bis zum Beginn der Sommersaison der Basler Personenschifffahrt fertigzustellen", schildert Erdin.

Diesen Sommer konnten die Basler Schiffe ab August die Anlegestelle in Rheinfelden wegen des Niedrigwassers zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre nicht mehr anfahren. Deswegen wird im Zusammenhang mit der Erneuerung der Schiffsanlegestelle auch die Schifffahrtsrinne vertieft. "Konkret muss im Bereich der Anlegestelle Fels abgetragen und die Fahrrinne ausgebaggert werden. Damit sollen die Schiffe künftig auch bei Niedrigwasser zuverlässig anlegen können. Diese Arbeiten sind gemäß Bauprogramm zwischen Januar und März 2019 geplant", so Erdin.